Rømø, Ribe, Vejers Strand Camping, dänische Nordsee Insel, Dänemark, Camping
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Hej, heute geht es um die dänische Nordsee-Insel Rømø, das kleine Städtchen Ribe und meine Übernachtung beim Vejers Strand Camping. Es war mein zweiter Tag in Dänemark. Das Wetter war traumhaft schön, wie Ihr auf den Fotos sehen könnt. Die Sonne schien, es gab Eis und viel Strand am Meer. Dieses Gefühl von Sand unter den Füßen, rufenden Möwen und dem Rauschen der Gräser in den Dünen war so toll. Nach dem ersten Halt in Vejle ging es weiter im Jütland nach Vamdrup. Dort übernachtete ich im Wohnmobil auf einem Weingut. Es war sehr idyllisch dort. Viel Natur, Hühner und einen kleinen Laden mit selbst angebautem Gemüse, Wein aus Dänemark und frischen Eiern. Danach ging es dann mit dem WoMo nach Rømø. Ich hätte nie gedacht, dass es dort so schön ist. Mehr Hygge in Dänemark geht nicht. Danach gab es einen Halt in der ältesten Stadt Dänemarks Ribe und abends zum Vejers Strand Camping zum Übernachten. Mehr dazu auch in meinem Dänemark-Podcast DER NØRD

Meine Wohnmobil-Reise durch Dänemark auf einen Blick

Start in Vamdrup – Südjütland

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Guten Morgen. Die zweite Nacht im Wohnmobil und die erste Nacht in Dänemark ist vergangen. Wie habe ich geschlafen? Eigentlich ganz gut, aber ich musste mich immer noch an die Situation gewöhnen. Schließlich war es meine erste Tour mit dem Wohnmobil. Den Platz hatte ich über den dänischen Stellplatz-Führer Pintrip gefunden. (Bei Pintrip kauft man sich das Buch mit den Stellplätzen fürs Dänemark-Camping und dann kann man kostenlos bei Locals mit dem Wohnmobil eine Nacht übernachten. Als Gegenleistung kauft man etwas von den lokalen Händlerinnen). Auf dem Weingut gab es Hühner, einen Hund und viel Natur. Was will man mehr? – In dem Gebäude mit den roten Steinen gab es eine Dusche und eine Toilette. Alles war okay und sauber. In dem Glashaus kann man den Wein des Weingutes probieren. Ich selbst habe da nichts probiert, aber der Wein soll sehr lecker sein. Links im weißen Gebäudeteil ist der kleine Laden mit dem Gemüse, was hier angebaut wird und es gibt frische Eier. – Dann ging es vormittags zur dänischen Nordsee-Insel Rømø. Auf dem dänischen Weingut habe ich übrigens gegen Ende der Reise noch mal übernachtet, weil es so traumhaft schön war.

Rømø – die schönste dänische Nordsee Insel – Hygge-Sommer

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Okay, eine Insel. Toll! Meine Erwartungen waren nicht so hoch. Ich wollte eigentlich nur mal eben gucken, wie die Insel ausschaut und es war Liebe auf den ersten Blick. Meine Erwartungen wurden komplett übertroffen. Das Besondere an der Insel ist, dass man direkt mit dem Wohnmobil auf den Sandstrand fahren darf. Doch dazu später mehr. Die Kleien Insel liegt Drei Kilometer nördlich von Sylt. Sie ist also ein Katzensprung von Deutschland entfernt mit mit der Fähre direkt von Sylt aus erreichbar. Man kann aber auch, so wie ich, über den neun Kilometer langen Rømødæmningen (den künstlichen Rømø-Damm) anreisen. Der Ausblick ist hier schon sehr weitläufig. Das Wattenmeer reicht bis zum Horizont und auf dem Weg zur Insel könnt Ihr bei einem kleinen Parkplatz Pause machen und tolle Fotos machen.

Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber ich bin am Ende der Reise dann auch noch mal auf die dänische Nordsee-Insel gefahren, weil ich mich eben verliebt habe.

Ein befahrbarer Sandstrand auf Rømø

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Sand, Meer, Muscheln,… Mit dem Auto oder Wohnmobil direkt bis ans Wasser? Das habe ich noch nie erlebt. Aber es war so schön. Das Wetter war perfekt, die Sonne schien, es war etwas windig und ich konnte wirklich mal die Seele baumeln lassen. Mehr Hygge geht nicht, oder? Und der Strand war so sauber. Ich hatte schon Befürchtungen, dass jeder seinen Müll dort liegen lässt, aber das war definitiv nicht der Fall. Sehr gut! Man sollte allerdings erfahrend sein beim Parken auf dem Sand, denn es kann passieren, dass man sich festfährt. Dazu aber später in einem Artikel mehr. Doch kommen wir zurück zur Hygge, dem dänischen Lebensgefühl. Schnell habe ich die Camping-Möbel aufgestellt, Kissen auf die Stühle, Fell-Imitate und meine Becher von Design-Letters mit „HEY*“ und „PAUSE*„. Diese dänischen Becher mit den bekannten Arne Jacobsen-Buchstaben könnt Ihr übrigens direkt bei NordicNest bestellen und meinen Blog unterstützen.

Einfach mal ausatmen… dieser Strand erdet einen sofort und man kann sich gleich fallenlassen.

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Da darf auch kein dänisches Wassereis fehlen, was sehr erfrischend war und ich aus Deutschland mitgebracht hatte.

Neben dem Strand sind auch die Dünen wunderschön. Auf Rømø gibt es sogar hinter den Dünen auch einen Hunde-Strand. Toll!

Ribe Dänemark – Entschleunigung

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Und schon ging es weiter in das schöne, dänische Städtchen Ribe. Sieht es hier nicht idyllisch aus? Für mich war diese Stadt zunächst etwas unwirklich. Ich fühlte mich, wie in einer Filmkulisse. Alles war so ordentlich, schön und langsam. Dadurch fiel es mir überhaupt nicht schwer meinen Stress aus dem Alltag auszublenden und mein Tempo zu drosseln.

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In Ribe gibt es Pflastersteine, kleine Gassen mit hyggeligen Häuschen und Rosen, die direkt vorm Haus wachsen. Hatte ich nicht von einer Filmkulisse gesprochen? Hehe. Wunderschön. Fast märchenhaft, was auch daran liegen könnte, weil Ribe die älteste Stadt Dänemarks sein soll. Und schon ihn gab es damals: Den Dom zu Ribe.

Er ragt weit über die Dächer der Stadt hinaus und sieht auf den ersten Blick auch ungewöhnlich aus, wie ein Patchwork-Gebäude. Der linke Turm ist beispielsweise in der Vergangenheit eingestürzt und durch einen Turm aus Backsteinen ersetzt.

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Direkt gegenüber vom Dom gibt es leckeres dänisches Softeis mit Schoko-Sauce. Mhhhhh….

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Wer auf der Suche nach Nordic Design ist, sollte mal einen Blick in das kleine Lädchen Appel & Appel werfen am Marktplatz.

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Einer meiner Lieblingsplätze in Ribe war definitiv am Ribe Å. Auch hier ist das Tempo langsamer. Zu der Brücke, die über den Fluss führt, kommt Ihr zu Fuss vom Dom aus. Das sind nur fünf Minuten und die Fussgängerzone ist perfekt zum Schlendern. Kleine Bäckereien, Shops, Blumenläden, Restaurants und Cafés warten nur darauf von Euch besucht zu werden. Doch schaut Euch selbst mal die Bilder an. Sind die kleinen Straßen nicht einladend? Das Wohnmobil könnt Ihr hier parken: Stampemøllevej 1, 6760 Ribe, Dänemark. Das ist ein Parkplatz für Wohnmobile.

Vejers Strand – so wunderschön!

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Jetzt wird es noch schöner! Vejers Strand ist wohl einer der schönsten Strände auf der Welt, die ich jemals gesehen habe. Die Sonne ging in dem Moment als ich ankam unter und das goldene Licht fiel auf die mit Gräsern bedeckten Dünen. Hach. Wenn ich diese Bilder sehe, höre ich sofort wieder das Meeresrauschen, das Rascheln der Gräser und der Wind weht einem durchs Gesicht während man mit den Augen blinzelt.

Der Sonnenuntergang war beeindruckend. Ich konnte so weit aufs Meer hinausschauen und fragt Ihr Euch auch immer: Was wohl am Ende des Meeres liegt? In meinem Kopf entstehen dann Vorstellungen, wie: Ach… da am Ende ist dann Amerika. Völlig verrückt, oder? Das Wohnmobil parkte direkt auf dem Campingplatz von Vejers Strand. Von da kann man zu Fuss aus über die Dünen wandern bis ans Meer.

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Wer hört sie rascheln…?

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Vejers Strand Camping – ein besonderer Ort

Nach dem unverwechselbaren Ausblick aufs Meer am Strand, ging es zurück zum Vejers Strand Camping. Am Abend gab es ein gemütliches Abendessen mit Chili con Carne und frischem Baguette. Zu dem Campingplatz gibt es hier noch mehr Informationen. Zunächst hatte ich einen kleinen Kulturschock, weil so viele Menschen dort zum Camping waren: mit Wohnmobil, Wohnwagen, Zelt usw. Ihr dürft nicht vergessen, dass ich in der Nacht zuvor auf dem Weingut übernachtet hatte. Idyllisch. Und es war mein erster Urlaub mit dem Wohnmobil. Auf die Örtlichkeiten in einer Reihe, wie früher in der Grundschule mit diesen Trennwänden, die oben und unten offen waren, war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorberietet. Haha. – Die Kosten beim Vejers Strand Camping waren im Vergleich zu all den anderen etwas höher. Es gab Duschmarken und WLAN sollte extra kosten. Das fand ich unmöglich. Ich habe deshalb auf das WLAN verzichtet, keinen Podcast aufgenommen, hatte weniger Stress und konnte den schönen Ausblick und den Abend genießen.

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Sieht etwas aus, wie die Lüneburger Heide, oder? Generell war ich sehr überrascht von der Natur in Dänemark. Ich hatte in Erinnerung, dass Dänemark nur flach und kahl wäre. Aber das stimmt nicht. Es gibt natürlich Sandstrände, aber auch sehr kleine Wälder, Heide und grüne Wiesen. Ich mag die Abwechslung und davon seht Ihr noch mehr in den kommenden Blog-Artikeln über meine Zeit in Dänemark.

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