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Zeit für das neue hygge Magazin: Hej meine Lieben, viele Grüße aus dem Krankenbett. Vorhin habe ich mich aber mal kurz in den Bus geschleppt, weil heute doch wieder Hygge-Tag ist. Hygge-Tag? Ja, das neue hygge-Magazin ist erschienen und somit ist die zweite Ausgabe nun endlich auf dem Markt. Um ehrlich zu sein, habe ich schon seit Ende Juni auf diesen Tag voller Vorfreude gewartet nachdem ich die erste Ausgabe verschlungen habe. Doch wie viel Hygge steckt wirklich in der zweiten Ausgabe? Kann sie mit der fabelhaften ersten Ausgabe mithalten? Wie Ihr wisst, sind Geschmäcker verschieden und als Mann bin ich auch nicht die Zielgruppe – von daher hat meine Meinung kein Gewicht. Kein Gewicht ist gut.

Habe ich Euch schon erzählt, dass ich durch meine Hygge-Challenge schon 10 Kilogramm abgenommen habe? Ein Blogpost dazu folgt in Kürze. 🙂 Aber ich möchte Euch nun kurz das Magazin vorstellen und Ihr könnt es Euch dann für 5 Euro kaufen oder nicht. Herbst-steht-vor-Tür-Grüße, Stefan P.S.: Da viele von Euch oft fragen: Man kann sie auch online bestellen. Zum Beispiel hier.

hygge Magazin: Das Cover

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Während bei der ersten Ausgabe noch Sommer herrschte, kommt nun langsam der Herbst. Und das sieht man auch am Cover, das mal wieder sehr schlicht aber schön gestaltet ist. Als Hundefreund spricht mich das sofort an. Das Thema lautet: „Ein Herbst in der Natur“ und der Einband (heißt das so bei einem Heft?) ist orange. Und dann geht es schon los: Positiv fällt auf, dass es auf der ersten Seite kein Wikipedia-Zitat mehr gibt sondern eine Definition zu „Søndagshygge“ aus dem Hygge-Meisterwerk von Meik Wiking. Als Beilage gibt es auch in dieser Ausgabe wieder ein kleines Lesebuch mit „Geschichten voller Spannung“ und einen Papprahmen mit dem man eine hyggelige Überraschung gewinnen kann. Leider wird nicht genau beschrieben, ob das für Instgram gilt oder generell in den sozialen Medien oder auch ganz normal im Web. Macht einfach mit, denn es gibt auf den ersten Blick keine Teilnahmebedingungen 🙂

hygge Magazin: Der Inhalt

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Es gibt in dieser Ausgabe vier Themenblöcke: „Zusammen sein“, „Verwöhnt werden“ , „Zuhause sein“ & „Draußen sein“. Klingt doch schon mal hyggelig – oder?

„Zusammen sein“

Im ersten Artikel geht es um die Kraft des Erzählens. Danach gibt es ein Interview mit Simone Egger über das Heimtagefühl. Ob auch Burlesque-Tanzen hyggelig ist? Auf jeden Fall gibt es einen Artikel übers Tanzen. Danach geht es nach UK, wo man auch gesellig ist. Falls Ihr mal nach London fahrt, solltet Ihr das Skandi-Cafe von Brontë Aurell besuchen. Sie hat auch das Kochbuch „So schmeckt Skandinavien“ geschrieben. Da ist es hyggelig. – Und schon geht es raus in die Natur im nächsten Artikel, in dem drei Damen über ihre „Outdoor“-Momente sprechen.

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„Verwöhnt werden“

Kommen wir zu dem Teil, der am persönlichsten ist im Hygge-Magazin. Die Artikel von hygge Magazin Chefredakteurin Sinja Schütte, die immer sehr authentisch geschrieben sind. Sie ist mit Ihren Kindern auf einer Apfel-Plantage gefolgt von Apfel-Rezepten. Danach gibt es Zwetschgenmus von hygge Magazin Redaktionsleiterin Merle Wuttke (oder sind es doch Pflaumen?) und paar Kürbis-Rezepte. Ein kurzer Abstecher zum Food Swap in Berlin schließt die Rubrik ab.

„Zuhause sein“

Nach einem super Hotel-Tipp für Berlin, den ich hier nicht verraten kann (dafür müsst Ihr Euch das Heft kaufen), kommt mein absoluter Tipp in dieser Ausgabe und zwar der Artikel „Zeit für mich“ von Silke Pfersdorf: Nach 95 Seiten der erste Artikel, der das Hygge-Gefühl für mich persönlich am meisten beschreibt. Hyggelig wird es auch im Urban-Jungle. Und dann kommen endlich die Seiten, auf die ich gewartet habe. Unter der Unterschrift „Stimmungswechsel“ zeigt Creative-Director Andreas Lichtenstein wieder tolle Farbwelten.

Bei meinem letzten Besuch bei Gruner + Jahr durfte ich auch ganz kurz Andreas Lichtenstein persönlich kennenlernen. Dieser Mann ist ein Genie. Ich kann ihn gar nicht richtig beschreiben. Er ist kreativ, super nett und freundlich, aufrichtig und natürlich etwas „verrückt“- also im positiven Sinne. 🙂 Wenn man sich das mal vorstellt, dass ein Mensch so viel Kreativität besitzt und sich dabei nicht auf höheren Ebenen verliert, sondern das auf einer Seite verewigen kann, dann Hut ab! Aber ich schweife ab. Schaut Euch einfach die Seiten 108 bis 114 an. Zum Ende der Rubrik gibt es noch etwas DIY mit Knotenkunst aus dem Orient.

„Draußen sein“

Endlich nach draußen, Hurra- der Herbst ist da. Okay, kurz auf den Rummel, und dann in die Natur mit Tipps für die neue Jahreszeit. Und nun kommt der Artikel, auf den bestimmt viele gewartet haben, wenn sie das Cover gesehen haben. Die Story „Mein Moment“ mit dem kleinen süßen Hund Eevi. Okay… Hm…. Die Titelstory ist nur ein Absatz lang + Tipps. 🙂 Nun gut. Aber tolle Fotos mit dem Hund gibt es. 🙂 Danach geht es nach Südtirol.

hygge Magazin: Mein persönliches Fazit

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Ich persönlich, aber wie gesagt – ich bin nicht die Zielgruppe, vermisse in dieser Ausgabe etwas den Bezug zu Skandinavien und auch zu Hygge selbst. Natürlich ist alles Hygge, wenn man sich wohlfühlt und glücklich ist. Das kann auch Tanzen sein, ein Urlaub in Südtirol, Zwetschgenmus oder Knotentechnik aus dem Orient. – Ich weiß auch, dass man nicht zu viel Skandinavien unterbringen kann. Aber es wäre schade, wenn die Inhalte zu beliebig werden und zu sehr all den anderen Lifestyle-Magazinen für Frauen ähneln würden. Denn dafür steckt die tolle hygge-Redaktion einfach zu viel Herzblut in die Arbeit.  Ich könnte mir aber vorstellen, dass viele auch Inspirationen aus den nordischen Ländern finden wollen.

Als Skandi-Blogger habe ich da aber vielleicht auch eine zu enge Sicht auf die Dinge. In der ersten Ausgabe gab es eine Story über Schweden und Aarhus, was ich nun etwas vermisst habe. Ist die Balance aus „Hygge für Alle“ und Infos für die Anhänger des dänischen Hygge.

Auf der ersten Seite stand „Søndagshygge“ stehe für Tee, Lieblingsdecke, Buch, Kaffee und Kuchen. Da hätte ich mir diese Themen auch in der Ausgabe gewünscht. Leute, die sich schon länger mit Hygge auseinander gesetzt haben, kennen das alles. Vielleicht könnte man mal zeigen, wie man Wollsocken strickt im Bundle mit Wolle und Stricknadeln. Und dann kann man seine Hygge-Socken stricken und diese posten auf Instagram mit #hyggeglück. (Ich bin zu doof zum Stricken, sonst würde ich zu dem Thema mal was machen. :-))

Oder gibt es irgendwie neue Teesorten oder besondere Kaffee-Typen? Was sind die Top-Thermobecher für unterwegs, um sich Hygge mitzunehmen? Oder was sind die angesagtesten Bücher, die für eine hyggelige Stimmung im Herbst sorgen. Das soll jetzt um Gottes Willen nicht zu negativ klingen, aber dann wäre die Klammer geschlossen. Ach und manchmal werden auch Themen kurz angerissen, wie auf Seite 56 mit den Holunderbeeren. Und dann wäre es auch cool, wenn es ein Rezept zu Holunderbeeren gäbe.

Für die dritte Ausgabe wünsche ich mir wieder mehr Hygge, mehr Rezepte aus dem Norden, Weihnachten im Norden, Hygge und Weihnachten passen eh gut zusammen. Ich bin zuversichtlich, aber wie gesagt: Geschmäcker sind verschieden und als Mann bin ich nicht die Zielgruppe. 😉 Und um die Frage zu beantworten: Wie viel Hygge steckt im hygge Magazin? Es steckt schon viel Hygge drin, es kommt dabei immer auf einen selbst an, was für einen Hygge ist oder nicht.

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