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Der Schnee knirscht unter den Boots, es ist stockdunkel, ich bin irgendwo im nirgendwo auf der Suche nach Nordlichtern. Ich befinde mich in einem Camp in der Nähe von Tromsø. Hier gibt es nur eine kleine Holzhütte zum Aufwärmen, eine Holzhütte mit Feuer und warmen Essen und Toiletten. Sonst ist hier nichts. Der Perfekte Ort für Polarlichter? Als ich am 16. März in Tromsø mit der AIDAcara war, machte ich eine Nordlicht-Safari mit Tromsø Safari. Meine Erfahrungen dazu und die Wahrheit über Polarlichter habe ich in diesem Blogpost zusammengetragen. Viel Spaß beim Lesen. Gruß Stefan.

Polarlichter mit Tromsø Safari

Gegen 18:15 Uhr fanden wir uns im Radisson Blu Hotel ein, was nicht weit entfernt von der Touristen-Information in der Sjøgata 7 ist. Die Tickets dafür kosteten 995,00 Kronen (Im Internet stehen jetzt 1095 Kronen) und wir haben direkt vor Ort mit EC-Karte bezahlt. Dafür bekommt man die Fahrt zu einer Base-Station, einen Englisch sprechenden Guide, einen Film über Aurora Borealis, Snacks und warme Getränke sowie ein Foto mit Nordlichtern. Die Gruppe war vielleicht so zwischen 30 und 40 Teilnehmern groß. Der Guide war an diesem Abend ein Deutscher. Die Safari dauert fünf bis sieben Stunden. Man fährt zu einer Base-Station und dann wieder zurück. Sollte man keine Nordlichter sehen, fährt man eventuell noch mal woanders hin. Von daher gibt es keine feste Zeit. Das richtet sich nach den Polarlichtern.

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Toller Überblick über Tromsø

Los gehts zu den Nordlichtern..

Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, sollten wir in einen Bus gehen. Dort warteten wir dann auf die restlichen Teilnehmer. Leider war der Guide irgendwie planlos und lief ständig zwischen Bus und Hotel hin und her, und suchte die Teilnehmer. Hilfreicher wäre es gewesen, wenn er eine Liste gehabt hätte, wo er eine Übersicht hat. Aber so dauerte es 25 Minuten bis wir losfahren konnten, weil welche fehlten und dann doch nicht. Und dann waren welche im Bus ohne Ticket und es war irgendwie chaotisch. In dem Moment war ich leider schon ziemlich genervt. Kennt Ihr das, wenn man sich auf etwas so sehr freut und dann gibt es vorher so ein Chaos? Dann fuhren wir mit Verspätung los und der Guide erzählte teilweise falsche Dinge über die Stadt und auch über das Schiff, dass im Hafen lag. Also wir waren ja mit AIDA da und er sagte, dass es ein Hurtigruten-Schiff sei.

Aber später im Bus wurde es noch nerviger. Der Guide versuchte den Film zu starten über die Aurora Borealis und es funktionierte nicht. Entweder war der Ton zu leise oder zu laut. Scheinbar funktionierten nur einige Lautsprecher im Bus. Er drehte den Ton dann so sehr auf, dass die Teilnehmer sich die Ohren zuhielten und sich beschwerten. Es war wirklich nervig. Der Film startete immer wieder neu und es wurde nicht besser. Ich schaute nur auf die Polarlichter App und hoffte auf Nordlichter.

Aurora Borealis Base Station

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Ich weiß nicht genau, wo wir waren, aber wir fuhren in Richtung Narvik. Nach 1,5 Stunden kamen wir endlich an der Base-Station an. Hier passierte auch wieder etwas merkwürdiges. Jemand fuhr mit dem Wagen den Weg zur Station hoch und hatte hinten die Heißgetränke im Kofferraum. Der war aber offen und der Behälter fiel in den Schnee. Naja. Ohne Worte. Die Station war mitten im Nichts. Hier gab es nur Toiletten und zwei Holzhütten. Aber das ist perfekt zum Fotografieren, weil es so dunkel ist. Der Himmel war bewölkt und meine Hoffnung Nordlichter zu sehen, sank auf Null. Wir stellen alle unsere Stative auf, denn ohne kann man keine Nordlichter fotografieren. Ich hatte auch in meiner Naivität gedacht, dass ich mit dem iPhone Fotos machen kann, aber das kann man vergessen. Hehe. Wir gingen zum Aufwärmen ins Haus. Dort gab es Rentiersuppe. Wir mussten aber dafür irgendeinen Schein haben zum abgeben, aber den hatten wir nicht und man konnte uns auch nicht erklären, ob wir das mit bezahlt hatten oder nicht. Plötzlich rief der Guide: „Rauskommen, da sind Nordlichter!“

Das erste Mal in meinem Leben: Nordlichter

Ich kannte Nordlichter bisher immer nur von Fotos und Videos. Doch in Realität sehen die ganz anders aus. Ich habe die erst gar nicht erkannt, weil es wolkig war. Aber auch so sind die Nordlichter anscheinend eher grau als grün oder rot. Ich weiß nicht, ob das nur bei uns so war oder immer. Woran liegt das? Das menschliche Auge kann nicht die Farben so aufnehmen, wie beispielsweise die Linse einer Kamera. Eine Linse ist viel empfindlicher als das Auge. Das ist natürlich etwas enttäuschend, wenn man vorher nur die Nordlichter aus Filmen kennt. Die Filme sind übrigens auch nur einzelne Bilder, die aneinander geschnitten wurden. Sobald man aber das fertige Foto auf dem Display sieht, ist man verzaubert. Denn auf dem Display sind die Nordlichter farbig. Hier auf dem Foto seht Ihr die Nordlichter, wie ich sie mit dem Auge gesehen habe.

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Und so mit der Kamera.

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Es war schon ein einmaliges Erlebnis und ich hatte es mir so sehr gewünscht in meinem Leben mal Nordlichter zu sehen. Leider war es etwas bewölkt, aber dafür kann ja niemand was. Es waren fünf Phasen in denen wir die Nordlichter hinter den Wolken gesehen haben. Zwei Tage später habe ich mir nochmal Nordlichter in Alta angesehen und da schreibe ich Euch auch ein paar Tipps worauf man so achten muss.

Mein Fazit mit den Polarlichtern und Erfahrungen mit Tromsø Safari

Es ist einfach ein magischer Moment, wenn man die Lichter am Himmel tanzen sieht. Jeder, der in der Saison (Oktober bis März) in Nordnorwegen ist, sollte unbedingt die Augen nach Nordlichtern offen halten. So etwas sieht man nicht so oft in seinem Leben. Es ist atemberaubend, was die Natur da zaubert. Ich habe keinen Vergleich, aber mit Tromsø Safari würde ich nicht noch mal eine Safari machen. Warum? Der Start, der sehr schlecht koordiniert wirkte, hat mich doch leider sehr abgenervt. Vielleicht ist es aber mit anderen Guides anders? Ich finde aber, dass man sehr viel dafür bezahlt, sich sein ganzes Leben darauf freut und dann sollte es auch fast perfekt sein. Und das Schlimmste ist: Während man die Safari macht, kann man von sich vor den Nordlichtern ein Foto machen lassen. (Das ist eine tolle Idee!!!) Aber den Link dazu bekommt man dann am Ende erst, wenn man irgendwie einen Beitrag auf Facebook teilt, sich markiert und so weiter. Also das ist vielleicht aus Marketinggründen okay, aber wenn ich dafür bezahlt habe und auch das Recht an meinem eigenen Bild habe, möchte ich das auf Facebook nicht machen.

Übrigens haben die anderen auf dem AIDA-Schiff auch Nordlichter direkt über Tromsø gesehen. Man muss also nicht unbedingt eine Safari mitmachen, man braucht nur Glück.

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