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Der Puls steigt, heißer Atmen strömt in die eisige Luft und kondensiert zu Tropfen, der Blick fixiert sich auf einen Punkt und das Adrenalin klettert nach oben. Es kommt ein Kommando und schon geht es geschwind los. Alles auspowern und das Ziel als Erstes erreichen. – So müssen sich die Schlittenhunde fühlen. – Es gibt Momente im Leben, die ich mir schon immer erträumt habe. Das waren zum einen natürlich die Nordlichter, aber ich wollte auch schon immer mal Huskies sehen. Ich fragte mich, ob die wirklich so blaue Augen haben? Sind die so wie normale Hunde, oder muss man aufpassen, weil die beißen? Bei meiner Kreuzfahrt mit der AIDAcara nach Nordnorwegen machte ich auch Halt in Tromsø. Über AIDA habe ich relativ kurzfristig einen Ausflug mit dem Bus zu einer Huskies -Farm gebucht. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Neben den Huskies gab es auch Rentiere und viel Schnee. Perfekt für mich! Die Farm heisst übrigens Tromsø Husky und Ausflüge kann man auch direkt über Tromsø Safari buchen.  

Die Fahrt zur Huskies-Farm nah Tromsø

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Bei den Kreuzfahrten ist es oft so, dass man sich an bestimmten Orten auf dem Schiff trifft, wenn man einen Ausflug gebaucht hat. So war es dieses Mal das Theater. Man gibt dann sein Buchungsdokument ab, bekommt einen Aufkleber oder so und geht dann als Gruppe zum Bus. Das sind eigentlich die Momente, die ich anstrengend finde bei Kreuzfahrten. Viele Menschen auf einem Haufen und immer diese Kreuzfahrer, die alles besser wissen, obwohl sie noch nie zuvor in Norwegen waren. Aber das gehört wohl dazu. – Wir hatten eine tolle Reiseleiterin. Aa achtet AIDA anscheinend wirklich darauf, dass die örtliche Agentur nettes und kompetentes Personal stellt. Wir hatten eine junge Reiseleiterin, die viel zu erzählen hatte und so verging die Zeit zur Farm (etwa 45 Minuten) wie im Fluge. Wir fuhren aus Tromsø heraus, vorbei an vielen Bergen bis wir in ein Gebiet kamen, wo viel Schnee lag. Der Himmel war blau, die Luft war klar und die Berge waren weiß. Hier kann man übrigens auch gut Nordlichter sehen.

 

Ankunft in der Huskies-Farm

Die Tür des Busses öffnete sich und ein Gebell und Gekläffe dröhnte durch die Luft. Wir waren angekommen. Nach dem Hinweis, dass wir schauen sollten, wo wir hintreten, ging es raus. Schließlich wollte man vermeiden, dass es im Bus später unangenehm riecht, wenn man in „etwas“ tritt. Auf der linken Seite war ein Gebäude. Rechts waren Schlitten aufgebaut mit den Hunden davor. Und überall waren kleine Boxen, worin die Hunde leben. An einem Baum war ein Hund ganz alleine angekettet und er heulte so herzzerreißend. Natürlich ging es ihm gut, aber heulende Hunde wecken in mir mein Hundeherz. Ich ging zu ihm, denn er schaute ganz sehnsüchtig zu all den Anderen die vor einem Schlitten gespannt waren – nur er durfte nicht mitmachen und heulte sich die Selle aus dem Leib. Dabei hatte er so schöne blaue Augen- genau so, wie ich mir das immer vorgestellt hatte. Ist das nicht ein hübscher Hund?

Rentiere? Was? Hier?

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Wir gingen zurück zur Gruppe, denn mittlerweile waren noch mehr Busse mit Menschen angekommen. Es wurde immer voller. Zufällig entdeckten wir dann hinter einem kleinen Schneehügel ein paar Rentiere. Und das war so toll. Die Gruppe war schon weitergezogen und so hatten wir die Aufmerksamkeit der Tiere für uns ganz allein. Ich hatte ein Rentiere schon mal am Nordkap gesehen, aber das war total touristisch und voll. Nun konnte ich den Tieren mit einem respektvollen Abstand nahkommen und Fotos machen. Schon allein deswegen hatte sich der Ausflug gelohnt. Einfach toll und unvergesslich. Rentiere haben so treue und liebe Augen. Und sie strahlen irgendwie Frieden aus.

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Muss ich das persönlich nehmen?

So als seien sie mit sich selbst im Ausklang. Auch hier kann man übrigens eine Schlittenfahrt mit Rentieren buchen.

Schlittenhunde

Doch dann ging es zu den Schlittenhunden. Hinter dem Haupthaus befand sich ein großes Areal, wo die Schlitten im Kreis fuhren. Die Hunde waren richtig heiß darauf sich zu bewegen. Die anderen Gruppen hatten die Schlittenfahrt gebucht, während wir nur zuguckten. Aber das hat mir auch gereicht. Ich wollte einfach tolle Fotos machen und die Hunde in Action sehen, eine Schlittenfahrt selbst hatte mich nicht gereizt. Die Hunde zogen also die Touristen durch den Schnee und hielten dabei auch nicht immer die Bahn ein. Ein Schlitten raste auf die Zuschauer, also uns, zu und wir mussten zur Seite springen. Also waren auch wir in Action. Haha. Übrigens waren einige der Hund egerade bei einem Rennen nach Alta. – Nachdem die Rennen durch waren, konnten wir in dem Haus noch kostenlos Kaffee und Kuchen zu uns nehmen oder zu den Hunden gehen. Wofür habe ich mich entschieden?

Huskies streicheln

Natürlich bin ich zu den Hunden gegangen und wollte sie etwas streicheln und schauen, ob die so sind wie normale Hunde. Und tatsächlich. Sie haben sich zum Abkühlen in den Schnee gelegt und man durfte sie kraulen. Selbstverständlich habe ich vorher die Mitarbeiter gefragt. Und das solltet Ihr auch machen, denn die Hunde sind ja eigentlich Wildtiere. Also nicht ungefragt irgendwelche Schlittenhunde streicheln. Mir ist aufgefallen, dass sie extrem streng gerochen haben. Schon fast eklig, aber der Kuschelfaktor war doch höher. Die Hunde bekommen frisches Fleisch, leben draußen und liegen auch mal in Ihrem Kot und Urin. Deshalb solltet Ihr unbedingt die Hände waschen nach dem Streicheln. Ich habe das nicht direkt gemacht und erst mal schön mit den Händen im Gesicht rumgewuselt. Das Ergebnis war, dass ich die kommenden Tage etwas krank war. Details möchte ich Euch ersparen.

Aber insgesamt war es wirklich ein toller Moment. Es gab viel Schnee, den ich liebe. Ich habe Rentiere gesehen und Huskies gestreichelt. Was will man mehr an einem Morgen in Nordnorwegen nah Tromsø? Ich war wunschlos glücklich und werde diesen Moment so schnell nicht vergessen.

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