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Bevor das alte Jahr zu Ende geht und wir alle motiviert in ein Neues starten, möchte ich Euch noch kurz etwas über meine Silvester in Oslo berichten. Insgesamt war ich nun drei Mal (2011, 2012, 2015) in der norwegischen Hauptstadt am Jahreswechsel. Warum? In diesen Zeiten zieht mich nichts zu großen Massenveranstaltungen und zuhause sein ist auch nicht immer das Wahre. In Oslo liegt oft Schnee, es gibt ein schönes Feuerwerk am Himmel und die Menschen sind entspannter. Meine Erfahrungen und wo man das beste Feuerwerk in Oslo sieht, erfahrt Ihr in diesem Blogpost.

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Kennt Ihr das? Weihnachten ist vorbei und irgendwie fällt mir danach immer die Decke auf den Kopf. Ich muss dann raus und was erleben. In den vergangenen Jahren zog es mich drei Mal nach Oslo, um dort Silvester zu feiern. Und es ist gar nicht so teuer. Ich bin immer mit der Fähre von Kiel nach Oslo gefahren und die Hotelpreise sind in der Kombination dann sehr human. Aber was macht man Silvester in Oslo? Ich kann Euch hier ein paar Tipps zu Hotels geben und von wo man das Feierwerk sehen kann. Tipps zu Veranstaltungen gibt es nicht, die gibt es auf VisitOslo.com.

Was kann man Silvester in Oslo machen?

Die Zeit nach Weihnachten ist in Oslo natürlich perfekt zum Shoppen. Überall sind die Deko-Sachen für Weihnachten reduziert. Und wer hätte nicht gerne „Go Jul“-Kissen und Servietten zuhause? 🙂 Ich empfehle hier Geschäfte, wie KremmerhusetGlasMagasinet und House of Oslo. „House of Oslo“ ist ein Paradies für Nordic-Design-Liebhaber. In Ilumms Bolighus gibt es alles, was in Skandinavien an Design-Marken Rang und Namen hat. Von Kay Bojesen bis zu iittala. – Habitat stammt zwar nicht aus Skandinavien, aber das Design ist sehr nordisch und schlicht. Und bei Åhléns findet man immer gute Schnäppchen. Ganz unten im „House of Oslo“ findet Ihr einen Supermarkt.

Man sollte aber vorher im Internet nach den Öffnungszeiten schauen. Denn am 13. Dezember haben die Geschäfte entweder komplett geschlossen oder sind nur bis mittags geöffnet. Am 1. Januar sind alle Läden zu. Deswegen sollte man sich schon vorher im Supermarkt mit Essen und Trinken eindecken. Ansonsten gibt es im Bahnhof immer noch „Pølser“-Hotdogs am Imbiss beziehungsweise Kiosk. 🙂 Wenn auch am Neujahrstag die Läden geschlossen haben, kann man trotzdem die Stadt erkunden. Da nicht so viel Feuerwerk genutzt wird, wie in Deutschland, ist die Stadt auch nicht so schmutzig am tag danach. Bei der Kälte ist die Luft klar, etwas Frost liegt auf den Skulpturen im Vigilant Skulpturenpark, den man kostenlos besuchen kann.

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Natürlich kann man auch gemütlich auf der Karl-Johans-gate entlang vom Bahnhof bis zum Schloss schlendern. Wenn das Wetter gut ist, empfehle ich einen Ausflug zum Holmenkollen.

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Wenn dort Schnee liegt, ist es wie im „Winterwonderland“. Neben der Sprungschanze gibt es auch ein kleines Museum mit Souvenirshop.

Wer in Oslo einen guten Burger sucht, sollte mal beim Munchies-Burger vorbeischauen. Bei den Pommes gehen die Meinungen auseinander, aber die Burger sind echt sehr lecker. Einen Bericht Über meinen Besuch bei Munchies-Burger gibt es hier.

Im nächsten Abschnitt habe ich Euch die drei Hotels kurz vorgestellt, wo ich Silvester gewohnt habe. Dort erfahrt Ihr auch die jeweiligen Spots zum Feuerwerk anschauen: Auf der Oper, vor dem Rathaus und in Aker Brygge.

Radisson Blu Plaza Hotel Oslo und Oper

Das erste Mal übernachte ich 2011 im Radisson Blu Plaza Hotel direkt am Hauptbahnhof Oslo, Sonja Henies plass 3. Von dort ist es nur ein Katzensprung bis zur Oper. Da hat man Silvester einen tollen Ausblick, wenn man auf das Dach der Oper steigt. Allerdings sollte man aufpassen, es kann sehr glatt sein. Pünktlich um null Uhr knallen dort die Korken der Champagnerflaschen.

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Das Hotel war ganz cool. Ganz oben gibt es eine Sauna, die einem einen Blick über Oslos Skyline beschert. Denn man sitzt quasi vor einer riesigen Glasscheibe. (Anders als in Deutschland, sollte man die Sauna aber mit Badekleidung nutzen.) Das Frühstück war okay und auch die Zimmer sind sehr groß. Wenn man in den oberen Etagen ein Zimmer bekommt, kann man gut über die Dächer Oslos schauen. Das ist eine gute Alternative für Silvester, falls es draußen regnet.

Radisson Blu Scandinavia Hotel, Oslo und Rathaus

Im Jahr danach, 2012, war ich dann im Radisson Blu Scandinavia Hotel. Das Hotel ist direkt am Schloss. Die genaue Adresse ist Holbergs gate 30. Auch hier waren Frühstück und Zimmer okay, wobei das Zimmer kleiner war als im Radisson Blu Plaza Hotel Oslo. Hier hat man einen kleinen Kiosk, wo man direkt Karten für die öffentlichen Verkehrsmittel kaufen kann und es gibt nebenan eine Autovermietung. Weil es in diesem Jahr sehr glatt war draußen, ging es nur bis zum Rathaus. Das ist knapp sieben Minuten zu Fuss entfernt. Von da kann man sich auch das Feuerwerk am Oslofjord anschauen. Allerdings würde ich dort nicht wieder hingehen, weil es zu viele Menschen da waren und auch Böller in der Menge angezündet wurden. Und davon bin ich nicht so der Fan.

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Thon Hotel Vika Atrium und Aber Brygge

2015 auf 2016 war ich dann im Thon Hotel Via Atrium, Munkedamsveien 45, und das ist perfekt für Silvester. Es ist nicht so weit von der Fähre entfernt und bis Aker Brygge sind es nur zwei Minuten. Dort gibt es einen kleinen Supermarkt gegenüber und bis zur Innenstadt ist es auch nicht so weit. Es gibt 500 Meter entfernt eine Autovermietung. Und wer Silvester in Oslo feiert, sollte unbedingt direkt ans Wasser gehen und dort den Blick auf das Rathaus und das Feuerwerk genießen. Für mich ist es der perfekte Platz. 23:45 Uhr kann man aus dem warmen Hotel raus, um 0:00 Uhr das Spektakel genießen und um 0:15 Uhr ist man schon wieder im Bett. Wer feiern möchte, kann sicherlich noch weiterziehen. Aber das für mich eh nichts. 🙂 Schon gar nicht bei den Preisen in Norwegen.

Das Feuerwerk in Aker Brygge ist das Beste. Es ist ein professionelles Feuerwerk mit vielen tollen Raketen. Es dauert ca. 15 Minuten. Einfach himmlisch!

Ansonsten gibt es zum Hotel nur zu sagen, dass die Zimmer perfekt sind. Modern eingerichtet und sauber. Und hier hat sich jemand Gedanken gemacht: Wenn man heutzutage in Hotels ist, muss man für den Strom die Zimmerkarte in einen Schlitz stecken. Das ist hier auch so. Aber es gibt eine Steckdose, die unabhängig davon weiter Strom spendet. So kann man sein Handy oder seine Kamera laden, wenn man draußen ist. Das Frühstück ist sehr gut und es gibt sogar Waffeln.

Ich hoffe, Ihr konntet mit den Tipps etwas anfangen und verbringt auch mal Silvester in Oslo. Es lohnt sich auf jeden Fall.

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