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Die Reise wurde unentgeltlich von Stena Line, Sembo und Volvo zur Verfügung gestellt

Tag 2 des ultimativen Roadtrips durch Schweden: In Trelleborg angekommen, ging es zügig nach Ystad – der Stadt von und mit Kurt Wallander. Danach ging es mit dem Auto weiter nach Ales Stenar, Sandhammeren, Brösarp (Hier gab es für die Region Skåne typischen Äggakaka), Åhus und schließlich nach Karlskrona. Dort machten wir mit dem Boot einen Trip zu den wunderschönen Inseln Äspo und Hasslö. Morgens hatte es die ganze Zeit nur geregnet. Aber ab 17 Uhr schien in Karlskrona die Sonne.   

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(c) Stena Line

Hej, liebes Tagebuch. Nachdem ich gestern nur 4 Stunden geschlafen hatte, ging es um 6 Uhr von der Stena Line Fähre runter in Trelleborg. Kurze Passkontrolle und schon waren wir in Schweden. In Trelleborg selbst habe ich mir nichts angeschaut. Der Himmel war grau und es hat geschüttet. Nicht weit entfernt von Trelleborg liegt die kleine Stadt Ystad. Hier spielen die Geschichten des fiktiven Kommissars Kurt Wallander von Henning Mankell. Gäbe  es nicht die Krimiromane, wäre Ystad auch nicht so populär. Gegen 7 Uhr kamen wir dort an.

Um diese Uhrzeit kann man noch nicht so viel dort machen. Doch man kann sich auf die Spuren von Wallander begeben. Da die Touristeninformation erst um 9 Uhr aufmacht, kann man die Wallander-App nutzen und auf eigene Faust die Stadt erkunden. Die App zeigt beispielsweise, wo Wallander frühstückt. Nämlich in Fridolfs Konditori. Hier gibt es sogar eine spezielle blaue Wallander-Torte.

Wallander & Ystad

In der Konditorei, die schräg gegenüber von der Touristeninformation ist, gibt es viel typisch schwedisches Gebäck. Ich hatte einen Sockerbullar. Total lecker. Ein Teilchen aus Hefe mit Kardamom. 🙂

 

Wallander04kEin ausführlicher Artikel über Ystad und Wallander folgt.

Ebenso in Ystad gibt es das Filmmuseum Cineteket.

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Es ist etwa 20 Minuten zu Fuss von der Innenstadt entfernt. Voller Vorfreude bin ich dort hin und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen, wenn man ein echter Wallander-Fan ist. Ansonsten ist es eher langweilig. Der Eintritt liegt bei 60 Kronen und es ist eigentlich nur ein großer Raum mit Requisiten und Postern. In der Mitte ist ein abgetrennter Bereich, der ein kleines Kino darstellen soll. Er zeigt einen 15-minütigen Film, der leider auch schon das Highlight des Museums ist. Man kann sich also die Zeit dort sparen und lieber weiter in Skåne fahren.

Ales Stenar

Für uns ging es nach Löderup, dort ist Ales Stenar. Ales Stenar ist mit 67 Metern Länge und 19 Metern breite eine der größten Schiffssetzungen in Skandinavien. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das eigentlich ein Urnen-Grab. Dieser Ort ist sehr magisch. Es gibt einen kostenlosen Parkplatz und dann muss man zu Fuss dort hingehen. Für Kinder kann man sich Bollerwagen ausleihen.

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Doch mit den 700 Metern hat das Destinationsmarketing gelogen. 🙂 Es sind niemals 700 Meter, es ist gefühlt doppelt so lang. Aber der Weg dorthin lohnt sich auf jeden Fall. Zunächst geht man einen Weg entlang, der an einen Stadtpark erinnert, dann zwischen ein paar Häusern entlang, dann etwas bergauf über Wiesen mit Schafen und dann steht man da: Auf einer großen Wiese umringt von Steinen, neben dem Meer und dann noch der Wind. Echt magisch. Ein Must-have, wenn man in der Nähe ist!

Unterwegs trafen wir Schafe, Frösche und Schnecken und viel Pflanzen, wie den Mohn.

Sandhammeren

Danach ging zu dem wohl schönsten Strand in Schweden, laut vielen Reiseführern, nach Sandhammeren. Das sind nur ein paar Minuten von Ales Stenar.

Das Wetter war nicht so toll, aber seht selbst. Der Strand ist sehr schön. Leider hatten wir keine Zeit, um dort rumzulaufen. Aber im Sommer kann man sich hier schön in die Sonne legen!!!

Brösarp

In Ystad hatten wir die Empfehlung bekommen in Brösarp bei der Brösarps Gästgifveri etwas zu essen, was typisch für die Region Skåne ist: Äggakaka.

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Der Preis liegt bei 175 Kronen pro Person, aber Getränke, Salatbüffet und Brot waren inklusive. Es ist ein riesiger Eierpfannkuchen, der süß ist, mit Speck obendrauf und Preiselbeeren. Die Zusammenstellung schmeckt sehr interessant. Wenn sich das Süße mit dem Salzigen verbindet und dann noch Preiselbeere: Ein ganz neues Geschmackserlebnis. In dem Kuchen waren 8 Eier! Wir konnten nur einen Teil davon essen, weil es einfach zu viel war. Den Rest nahmen wir mit.

Åhus

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Nach einem kurzen Abstecher nach Åhus, wo der Absolut Wodka hergestellt wird (dies ist keine Werbung für Alkohol), ging es nach Karlskrona.

Scandic Hotel Karlskrona

Um 17 Uhr kamen wir in Karlskrona im Scandic Hotel an. Was soll ich sagen? Ich liebe Scandic Hotels. Hier kann man nichts falsch machen. Ich war bisher nur in Berlin und Haugesund (Norwegen), aber es war immer toll! Nach meiner Reise werde ich Euch noch mal mehr über das Hotel schreiben.

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Dann trafen wir Terje, den Turistchef von Visit Karlskrona. Er war super nett und zeigte uns in nur drei Stunden die komplette Stadt inkl. Marinemuseum und einer Bootstour zu den Inseln, die einfach nur schön waren. Wir hatten Glück und die Sonne kam heraus. Aber schaut selbst. Ich werde noch einen extra Artikel über Karlskrona schreiben, denn die Stadt hat viel zu bieten. Wenn man nach der Anordnung der Straßen gehen würde, könnte man es auch als kleines New Yorker Manhattan bezeichnen. 🙂

Karlskrona & wunderschöne Inseln in Schweden

Rote Holzhäuser, Wald, Wasser: Wir sind in Schweden angekommen.

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