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Asgeir Helgestad, Arctic Light AS / visitnorway.com
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⏱ Lesezeit: 2 Minuten

 Basis: Pressemitteilung von VisitNorway

Es ist momentan der größte Hype auf der Welt: Die einen suchen momentan die kleinen Pokemons mit der App „Pokemon Go“ per GPS-Signal und in Norwegen kann man mit GPS auf eine selbstgeführte Vogelbeobachtung
 zurückgreifen. Was dahinter steckt, könnt Ihr hier lesen.

Auf der Suche mit GPS

Wer auf eigene Faust die Vogelwelt Norwegens erobern möchte, kann auf das weltweit erste GPS-basierte System zur selbstgeführten Vogelbeobachtung zurückgreifen. Entwickelt wurde das System vom norwegischen Naturreisen-Veranstalter Din Tur und es besteht aus einem GPS-Gerät und einem Ordner mit Informationen zu heimischen Vögeln sowie Internetseiten zu diesem Thema. Der GPS-Navigator nutzt programmierte Interessenspunkte (POIs).

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(c) Asgeir Helgestad, Arctic Light AS / visitnorway.com

Ein „Logbuch der aktuellen Sichtungen“ erleichtert dem Beobachter zu entscheiden, wo er seine Suche fortsetzen möchte. Das System ist für fast alle Gebiete in Norwegen verfügbar, die für die Vogelbeobachtung besonders gut geeignet sind: Dovrefjell, am Trondheimfjord, in der Inselwelt von Vega an der Küste Nordlands sowie im Pasviktal und am Varangerfjord im hohen Norden. Abgerundet wird das Angebot mit ausgewählten Fotoverstecken. Auf www.artsobservasjoner.no kann man in Echtzeit Einträge verfolgen.

Wo in Norwegen kann man Vögel beobachten?

Die besten Beobachtungsgebiete liegen fast alle an der Küste. So ist zum Beispiel die Marschlandschaft Jærens südlich von Stavanger besonders im Frühjahr ein Hotspot für Birdspotter aus aller Welt. Hier kann man Seetaucher, Lappentaucher, Gänse- und Watvögel beobachten, die sich auf ihrem Weg zu den arktischen Brutplätzen machen. Weiter nördlich, an der Küste Fjordnorwegens, können Seeadler und Papageientaucher gesichtet werden. Ich liebe Papageientaucher. Die sehen so putzig aus. Hier ein Fotoversuch:

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Ich habe mal auf der Insel Anda bei den Vesterålen einige Papageientaucher gesehen. Leider sind die so schnell durch die Luft geschwirrt, dass ich keine ordentlichen Fotos machen konnte. Aber auch im Trondheimfjord auf den Lofoten kann man Seevögel beobachten. Die größte Seeadler-Population Europas lebt entlang der gesamten Küste Nordnorwegens. Um diese zu entdecken, bieten viele Häfen Bootsexkursionen mit erfahrenen Guides an.

Mit Beginn der Schneeschmelze kann man auf der Hochebene der Hardangervidda oder im Dovrefjell seltene Vogelarten, wie das Odinshühnchen und die Ohrenlerche entdecken. Mit etwas Glück und Ausdauer bekommt man auch die Schneeeule vor die Linse.

Die Halbinsel Varanger im Nordosten Norwegens gehört zu den Top 100 der Vogelbeobachtungsorten der Welt. Dort gibt es arktische Vogelarten wie die Scheckente, Dickschnabellumme und Rotkehlpieper, aber auch die Sperbereule, der Dreizehenspecht und der Unglückshäher.

Für alle Vogelbeobachter gibt es in Nordnorwegen auch extra modern designte Unterständer aus Kiefernholz. Die Entwürfe stammen aus der Feder des nordnorwegischen Architekturbüros Biotope, das sich auf diese Thematik spezialisiert hat.

(Titelfoto: Asgeir Helgestad, Arctic Light AS / visitnorway.com)

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