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Der Blick aus der Kabine an Bord der AIDAcara verriet, dass ich mitten in Bodø sein müsste. Ich blickte quasi direkt in die Fenster eines Bürogebäudes, weil das Schiff eben so hoch ist, wie ein Haus. Bei meiner letzten Kreuzfahrt hatten wir etwas außerhalb festgemacht. Aber dieses Mal war ich mitten in der Stadt – in einer meiner Lieblingsstädte in Nord-Norwegen. Wer mit dem Kreuzfahrtschiff hier ist, findet ein paar Inspirationen. – Doch war es im Winter hier auch so schön, wie im Sommer? Verspricht der Saltstraumen, was er verspricht? Was gibt es für Alternativen? All das erfahrt Ihr in diesem Blogpost.  

Bodø im Winter

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Hafenkai, Bodø

Es ist März, es ist kalt, windig und grau. Eigentlich würde ich bei so einem Wetter lieber drinnen bleiben, aber ich war in Bodø. Und ich hatte mich in Bodø verliebt, als ich mal im Sommer 2015 dort war. Damals war der Himmel blau, es war warm, Sonnenbrille auf die Nase und raus. Aber heute? Zum Glück hatte ich auf meiner to-do-Liste nur noch den Saltstraumen, den stärksten Gezeitenstrom der Welt. Im Sommer hatte ich schon das Flugzeug-Museum besucht, was für Aviation-Freunde sicherlich ein Highlight ist, und auch leckere Waffeln am Hafenkai hatte ich gegessen. Die kann ich nur empfehlen, falls man bei warmen Temperaturen dort ist. Die Waffeln sind sehr lecker. Den Blogpost findet Ihr dazu hier.

 

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Wer, wie ich mit dem Kreuzfahrtschiff nach Bodø kommt, sollte sich unbedingt einen Ausflug buchen mit der Kreuzfahrtgesellschaft oder einen Mietwagen organisieren. Denn ansonsten hat die Stadt leider nicht viel zu bieten und man ist in einer Stunde durch. Da ist leider bei vielen kleineren Städten so. Es gibt eine kleine Shoppingpassage mitten in der Stadt. Hier gibt es kostenloses Wifi. Ansonsten würde ich nicht extra in diese Stadt fahren, sondern es nur besuchen, wenn ich eh mit dem Schiff da bin oder auf einer Rundreise. Denn der Gezeitenstrom war jetzt tauch nicht so aufregend. Leider. Doch dazu später mehr.

Saltstraumen – Gezeitenstrom Norwegen

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Rote Hütte

Mit dem Mietwagen, den man ganz bequem online buchen kann über Avis, ging es etwa 30 entfernt in Richtung Süden. Auf dem Weg dorthin kommt man an einem großen Einkaufszentrum vorbei in der Nähe des Flughafens.

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Tiefflieger

Mit viel Glück sieht man, wie Flugzeuge landen beziehungsweise starten und dabei direkt über einem fliegen. Ich war kurz in dem Center und es war ganz cool, aber es gibt dort auch nur die Läden, die man schon aus Oslo und Co kennt. Also ging es mit dem Auto weiter. Leider war es an diesem Tag sehr neblig, sonst hätte man eine tolle Aussicht gehabt auf die Fjorde und das Meer, wenn man von Bodø etwas ins Umland fährt. Aber es war alles grau und hatte geregnet. Ihr merkt vielleicht schon, dass das ein kleiner Depri-Tag war. Auf dieser Webseite findet Ihr übrigens die Zeiten für die Gezeiten, denn die sollte man schon vorher wissen. Wie Ihr oben und er Galerie sehen könnt, ist die Straße zum Gezeitenstrom sehr schön. Die führt an roten Holzhäusern vorbei und das Wasser ist so blau, wie in der Karibik.

Den Gezeitenstrom kann man eigentlich gar nicht übersehen, denn es führt eine große Brücke über ihn. Man kann entweder vor der Brücke links aus Bodø kommend runterfahren auf einen Parkplatz oder vom anderen Ufer schauen. Wenn Ihr Euch für die erste Variante entscheidet müsst Ihr bei der Kirche runter von der Hauptstraße. Da ist dann ein großer, kostenloser, Parkplatz. Von dort aus sind es nur noch wenige Schritte bis zum Wasser. Übrigens ist das Gebiet sehr schön, denn man kann dort auch etwas spazieren gehen. Es gibt rote Holzhäuser und tolle Fotomotive.  Wie gesagt, bei mir hat es in Strömen geregnet. Trotzdem bin ich ans Wasser und es war überwältigend, wie groß die riesige Brücke über einem war. Doch am Wasser angekommen, war das Spektakel sehr ernüchternd. Ich hatte mir das gewaltiger vorgestellt. Gut, das Wasser kam und es bildeten sich kleine Strudel – aber das war es auch.

Lohnt sich ein Ausflug zum Saltstraumen?

An dieser Stelle würde ich es mir zwei Mal überlegen, ob ich eine Tour dorthin buche oder nicht. Man muss es vielleicht mal gesehen haben, aber das muss jeder selbst wissen. Man sitzt 45 Minuten im Bus, fährt dort hin, ist kurz da und fährt wieder zurück. Mit dem Ribboot aufs Wasser zu fahren, war keine Option für mich, weil das nicht mein Ding ist. Wenn Ihr eine Kreuzfahrt macht, spart Euch das Geld für andere Städte, wo man vielleicht attraktivere Touren buchen kann. Denn die sind ja auch immer teuer.

Nur ein paar Strudel und dann weiter nach Glomfjord

Von der anderen Seite des Ufers hat man eine tolle Aussicht auf die Brücke, die Berge und das Wasser. Hier waren auch keine Touristen und es war sehr idyllisch. Das kann ich nur empfehlen, wenn Ihr mit dem Auto unterwegs seid. Am Ufer standen auch ein paar Grill. das muss im Sommer wunderschön sein.

Danach ging es mit dem Mietwagen noch weiter in den Süden auf der Fv17 nach Glomfjord. ich weiß nicht, wie es Euch so ergeht. Aber in Norwegen sitze ich gerne einfach im Auto und schaue mir die Landschaften an. Ich brauche nur ein Ziel für das Navi und dann wird geguckt. Diese einzigartige Natur beeindruckt mich immer wieder. Man fährt durch ein frühlingshaftes Gebiet und dann ein paar Kilometer weiter ist man mitten in einer Schneelandschaft mit Schneegestöber inklusive weißer Berge. Und dann sieht man satte, grüne Tannen. Aber schaut Euch selbst die Fotos an. Es war mal wieder sehr schön.

Gegen späten Nachmittag ging es dann zurück zum Start. Noch mal kurz das kostenlose Wifi in der Einkaufspassage nutze, Updates machen und dann aufs Schiff. Das war Bodø. Noch mal würde ich jetzt nicht herkommen wollen im Winter, sondern eher im Sommer.

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