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Sellpy – Schwedens größter Secondhand-Onlineshop – nun auch in Deutschland

Leben Mode Sellpy - Schwedens größter Secondhand-Onlineshop - nun auch in Deutschland

⏱ Lesezeit: 4 Minuten

Hej, wer kennt es nicht? Irgendwann platzt der Kleiderschrank oder man passt einfach nicht mehr in seine Lieblingsstücke. Und nun? Die Klamotten wegwerfen, spenden oder an Freunde verschenken? Gute Idee. Ihr könnt aber auch guterhaltende Stücke noch verkaufen. Ein neuer Secondhand-Onlineshop in Deutschland ist Sellpy aus Schweden, die mit H&M Deutschland kooperieren. Das beste: in dem Onlineshop gibt es nicht nur H&M, sondern auch viele andere Skandi-Marken im Mode-Bereich und für Wohn-Accessoires. Wie das ganze funktioniert und wie nachhaltig das ist, schauen wir uns mal an:

Ein neuer Stern am Secondhand-Himmel?

Sellpy, Secondhand-Onlineshop, Schweden, H&M, Nachhaltigkeit,
Michael Arnör, CEO von Sellpy & Alexandra Drissner, Country Manager Germany – (c) Sellpy

Der erfolgreiche Re-Commerce Anbieter Sellpy bringt seit 2014 Fashionfans von Secondhand Mode in Schweden zusammen. Ab sofort können Mode-Liebhabende auch in Deutschland eine große Auswahl an Secondhand Artikeln finden und ihre eigenen Lieblingsstücke weiterverkaufen. Für den Deutschland-Start tun sich Sellpy und H&M Deutschland nun zusammen, um Secondhand Shopping zukünftig noch einfacher zu machen und zu einem nachhaltigeren Konsumverhalten zu inspirieren.

Nachhaltiger Konsum und der Wandel von einer linearen hin zu einer Kreislaufwirtschaft, sind ein fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsarbeit der H&M Group. Hierbei spielen neue Unternehmensmodelle aus den Bereichen Vermietung, Reparatur und Weiterverkauf eine ebenso wichtige Rolle, wie die Investitionen in Forschung und Entwicklung von neuen Recycling-Technologien und -Materialien. Um die Auswirkungen der gesamten Textilindustrie auf Umwelt und Klima nachhaltig zu verringern, ist es das Ziel der H&M Group, begrenzte Ressourcen bestmöglich zu nutzen und Kleidung lang im Umlauf zu halten.

Das innovative Geschäftsmodell von Sellpy übernimmt den oftmals aufwendigen Verkaufsprozess für die Anbietenden von Secondhand-Produkten. So können Kundinnen und Kunden all jene Kleidungsstücke, die sie nicht mehr benötigen, einmalig verpacken und kostenlos versenden. Um die weitere Abwicklung und die Qualitätskontrolle jedes einzelnen Artikels kümmert sich Sellpy ebenso wie um den Recyclingprozess der Artikel, die nicht verkauft werden können. So bietet Sellpy eine große Auswahl qualitätsgeprüfter Secondhand Artikel nun auch in Deutschland an.

Wie funktioniert das Verkaufen?

  • Du bestellst Dir eine kostenlose Sellpy-Tasche aus recyceltem Plastik
  • Sellpy versucht alles zu verkaufen, was mit mehr als 5 EUR bewertet wird (Die Sachen sollten intakt & sauber sein)
  • Du packst nur die Tasche – verschickst sie kostenlos an Sellpy, die den Verkauf übernehmen
  • Sellpy kümmert sich um Fotos, Anzeigen, Versand und Zahlung
  • Du behältst volle Kontrolle über den Verkauf
  • Bearbeite auf Wunsch den Preis, die Anzeige und mehr in deinem Sellpy-Konto.
  • Alles was Sellpy nicht verkaufen kann, wird gespendet (Stockholms Stadsmission und Myrorna)

Was kann nicht verkauft werden? 

Bekleidung von Billig-Ketten, einzelne Bücher & DVDs, Noname Porzellan etc.

Aktuell dauert es ca. 2 Wochen von dem Eintreffen deiner Tasche bis zur Überprüfung.

Mehr Infos dazu findest Du direkt auf der Sellpy-Webseite.

Was kann man verdienen beim Secondhand-Onlineshop?

Generell erhältst Du 40% des Verkaufspreises deiner Artikel. Wenn der Preis 50 Euro übersteigt, bekommst Du sogar 90 %. Pro Artikel musst Du einen Euro bezahlen, der zum Verkauf angeboten wird. Mehr dazu hier.

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Michael Arnör, CEO von Sellpy – (c) Sellpy„Jedes Kleidungsstück, das Secondhand gekauft wird, spart wertvolle Ressourcen für unseren Planeten. Als Schwedens größter Onlineshop für Second Hand, möchten wir allen Menschen die Möglichkeit geben, nachhaltig zu leben und zu konsumieren. Daher machen wir es super einfach, Artikeln eine zweite Chance zu geben“, sagt Michael Arnör, CEO von Sellpy.

H&M als starken Partner für Secondhand-Onlineshop

„Wir beobachten, dass das Bewusstsein und die Nachfrage unserer Kundinnen und Kunden nach nachhaltiger Mode stetig weiter wächst und derzeit wohl so groß ist, wie nie zuvor. Deshalb freuen wir uns besonders, ihnen gerade jetzt in der Zusammenarbeit mit Sellpy eine neue nachhaltige Möglichkeit bieten zu können, Mode zu kaufen und zu verkaufen“, sagt Thorsten Mindermann, Geschäftsführer von H&M Deutschland.

Der Secondhand Markt ist einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweige innerhalb der Modeindustrie und bietet dabei ein nachhaltiges, modernes und persönliches Angebot und Einkaufserlebnis für Konsument*innen. Die H&M Group investierte 2015 erstmals durch ihren Investitionszweig CO:LAB in das Unternehmen Sellpy. In Folge der jüngsten Investitionen im Herbst 2019 hält die H&M Group einen Anteil von etwa 70 Prozent.

„Wir freuen uns über den ersten Schritt von Sellpy auf ihrer internationalen Reise, die wir mit unseren Investitionen und unserer strategischen Partnerschaft unterstützen. Wir glauben fest an das Unternehmen und das Team hinter Sellpy und ihr einzigartiges, zirkuläres Geschäftsmodell, das perfekt mit unserer Vision, vollständig zirkulär zu werden, übereinstimmt“, sagt Nanna Andersen, Leiterin von CO:LAB bei der H&M Group.

Sellpy, Secondhand-Onlineshop, Schweden, H&M, Nachhaltigkeit,
(c) Sellpy

Quelle: Sellpy

Meine Meinung:

Ob das ganze nachhaltig ist, mag ich nicht zu beurteilen. Denn dafür bin ich kein Experte. Natürlich kommt gleich ein Aufschrei, wenn man die blauen Plastiktüten sieht. Aber auf der anderen Seite wird man wohl lang genug darüber nachgedacht haben, ob das die beste Lösung ist. Boxen, die man immer wieder nutzen könnte, würden mehr Platz beim Transport verursachen und Papier ist vielleicht nicht so stabil. Vielleicht könnte man IKEA noch als Partner ins Boot holen und die Taschen nutzen, die man häufiger verwenden kann. Aber ist das dann hygienisch? Ich weiß es nicht.

Ein Blick in den Shop verrät, dass viele Scandi-Marken für einen guten Preis erhältlich sind. Vielleicht werde ich es mal ausprobieren und mir ein Teil bestellen. Denn es gibt nicht nur Mode, sondern auch Wohn-Accessoires beispielsweise von Marimekko, Iittala, Royal Copenhagen & Design House Stockholm.

Stefan - NordicWannabehttp://www.NordicWannabe.com
Skandi-Podcaster, Content Creator & Nordic Pioneer, der ein modernes nordisches Leben führt, sein Zuhause skandinavisch einrichtet und mit viel Leidenschaft über seine Reisen durch Nordeuropa berichtet. 2011 war ich das erste Mal in Norwegen und habe mein Herz an Nordeuropa verloren. Diese Liebe hält nun schon viele Jahre mit Hygge, Einrichtungstipps, Rezepten und vielen Zimtschnecken.

Dänische Hotdogs isst man mit Senf. Hast Du noch Senf?

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