#Besafie, Norwegen, VisitNorway, Skandinavien, Blog, Selfie, Natur, Elch, Fjord
Alex Asensi visitnorway.com
⏱ Lesezeit: 2 Minuten
Basis: Pressemitteilung von Visit Norway

Ich bin wirklich keine Sportskanone . Aber wenn ich in Norwegen bin, bin beflügelt von der bezaubernden Natur und deren grenzenlosen Schönheit. Und schon erwische ich mich dabei, wie ich mit meinen glatten Turnschuhen auf Felsen rumklettere – nur um tolle Bilder für meinen Blog zu bekommen. Manchmal dachte ich schon, dass ich hinfalle, aber bisher ging es immer. So wie mir, geht es auch anderen Touristen in Norwegen. Besonders Selfie-Aufnahmen sind gefährlich weil man nur auf das Smartphone schaut und zack… Um die Anzahl der Unfälle zu reduzieren , startet Visit Norway eine digitale Kampagne  mit dem Namen #BeSafie, um über den richtigen Umgang mit der Natur des Landes zu informieren. Ihr dachtet immer, dass Norwegen sicher sei? Ist es auch, aber nur ohne Selfie-Wahn!

Was soll ich sagen? Die Natur in Norwegen ist einfach einzigartig! Jedes Jahr kommen viele Touristen in das Land der Trolle, um sich von der Landschaft mit Bergen, Fjorden und Meer verzaubern zu lassen. Und jeder hat eine Kamera oder Smartphone in der Hand, um diese magischen Momente festzuhalten. Doch der Umgang mit der Natur muss sicher sein. Was bringt einem das schönste Selfie, wenn man eine Sekunde später vom Fels rutscht oder über einen Ast stolpert?  Als erste Tourismusdestination der Welt hat Norwegen nun unter dem Namen #BeSafie eine digitale Kampagne gestartet, die ausländische Urlauber informieren möchte.

Hier meine „spektakulärsten“ Bilder aus Norwegen: In Lillehammer habe ich mir fast den Knöchel verstaucht, weil ein Loch im Schnee war. Bei Trollstigen war es einfach unglaublich hoch und bei der Walsafari dachte ich bei dem Seegang, dass ich sterben würde.

In vielen Hütten des Norwegischen Bergwandervereins DNT, aber auch in mehreren Hotels in Oslo können Norwegenurlauber sichere Selfies aufnehmen: Bilder an der Wand und am Boden mit verblüffend echten Motiven der norwegischen Natur bieten die Möglichkeit sich davor zu Fotografieren. Ohne Angst und Risiko. Ich würde mir wünschen, dass es solche Installationen auch in Deutschland gibt. Dann könnte man locker, beispielsweise, an der Haltestelle als NordicWannabe ein Selfie machen und bei Instagram als Norwegen-Foto posten.

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(C) Cecil K. Hårvik visitnorway.com

Die besten „Safies“ (Wortspiel aus Safe und Selfie) werden auf einer #BeSafie-Website gezeigt. Sie sind neben den neun norwegischen Bergregeln platziert, die in Norwegen von Kindesbeinen an zum Standardwissen gehören.

Wieso investiert man in diese Aktion? Die Anzahl der Unfälle, die durch Unachtsamkeit bei wagemutigen Selfie-Aufnahmen passieren, steigt. Auf der Suche nach dem ultimativen Selfie überschätzen viele sich selbst und unterschätzen dabei die Naturkräfte.

„Es ist ganz sicher nicht gefährlich, Tourist in Norwegen zu sein. Die meisten Unfälle, die bei Aktivitäten in der Natur passieren, sind dem Leichtsinn und der Unkenntnis im Umgang mit der Natur geschuldet. Wir hoffen, mit der #BeSafie-Kampagne, die sich insbesondere auch über die sozialen Medien verbreiten soll, einen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten zu können.“

Per-Arne Tuftin, Direktor von Visit Norway

Die #BeSafie-Kampagne wird getragen von Visit Norway, dem norwegische Rote Kreuz, dem norwegischen Bergwanderverein Den Norske Turistforening (DNT) sowie dem Verband der norwegischen Tourismusbetriebe NHO Reiseliv.

 

3 KOMMENTARE

  1. Hallo Stefan,
    interessanter Beitrag zu einer spannenden Kampagne! Tatsächlich ist diese ‚Fotosucht‘ nicht immer ganz ungefährlich. Gerade auch was das Thema ‚wilde Tiere‘ in der Natur angeht. Natürlich wimmelt es in Norwegen jetzt nicht von Skorpionen und Schlangen. Aber wir waren damals auf den Vesterålen zum Beispiel urplötzlich in einem Gehege von Rentieren gestanden. Total leichtsinnig natürlich. Aber einfach dem geschuldet, dass wir es vor Ort nicht besser wussten. Wir passierten beim Wandern ein Gatter, ohne näher darüber nachzudenken. Im Nachhinein waren wir froh, dass es ’nur‘ Rentiere waren, die sich noch dazu sehr scheu zeigten. Daher immer Augen auf. Auch im noch so schönsten Urlaub. 😉
    Viele Grüße,
    Mario

    • Hallo Mario,

      haha. Stell Dir vor, es wären Moschus-Ochsen gewesen. Hehe. Ja, man ist heutzutage so „fotogeil“ und will den perfekten Schuss für Blog, Instagram & Co. Ich finde die Kampagne auch gut.Eigentlich sollte man die Eindrücke noch mehr genießen, ohne Linse. 🙂
      Gruß, Stefan

      • Ja, das Innehalten, Genießen und sich an den Fotografien erfreuen gerät allzu oft in den Hintergrund. Genauso wie das Linse-Beiseitelegen, wie du sagst. 😉
        Gruß!

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