Pepperkaker, Rezept, Nachbacken, Norwegische Kekse, Plätzchen, Norwegen, Schweden, Skandinavien, Blog, Pfefferkuchen, Lebkuchen, Weihnachten
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Wenn man sich skandinavische Kochbücher anschaut, findet man immer wieder die typischen Pepperkaker. Bei dieser norwegischen Variante ist das besondere, dass wirklich echter Pfeffer verarbeitet wird. Die Kekse schmecken am Ende sooo gut. Die solltet Ihr unbedingt mal ausprobieren. Nehmt Euch ruhig etwas Zeit. Das sind typische Plätzchen, die man am besten in Ruhe an einem Sonntag backt. Ich habe vorher ein anderes Rezept ausprobiert für Pepperkaker, aber das war nicht so gut. Ich hoffe, dass Euch diese norwegischen Weihnachtskekse auch so gut schmecken, wie mir. 🙂

Achtung: Für dieses Rezept braucht Ihr viel Zeit. Am ersten Tag den Teig zubereiten und 24 Stunden später dann den Teig backen.

Die Zutaten:

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Das Ei müsst Ihr Euch wegdenken. Das lag da nur so rum. 🙂

 

  • 140 Gramm Karamell-Sirup (steht im Supermark oft beim Honig)
  • 150 Gramm 
Zucker
  • 150 Gramm Butter
  • 100 Milliliter Sahne
  • 400 Gramm 
Dinkelmehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • ½ Teelöffel gemahlener Pfeffer
  • ½ Teelöffel gemahlener Ingwer (wer kein Ingwer und Nelken hat, kann ich eine Lebkuchengewürz-Mischung nehmen)
  • ½ Teelöffel gemahlene Nelken
  • Mehl fürs Ausstechen später

Die Backanleitung:

Sirup, Zucker und Butter nach und nach in einen Topf geben und leicht erhitzen. Nun alles ordentlich miteinander verrühren bis eine „klebrige“ Masse entsteht. Dann den Topf zur Seite stellen und langsam die Sahne unterrühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist.

Nun kommt die Masse in eine gewöhnliche Schüssel und wird mit den anderen Zutaten vermischt. Hier bitte keinen elektrischen Mixer benutzen sondern alles per Hand unterrühren. Nach und nach. Dann kommt der Teig, abgedeckt mit Folie, in den Kühlschrank für einen Tag.

Bevor Ihr den Teig nun zu Plätzchen verarbeitet, muss er zuvor 60 Minuten aus dem Kühlschrank rausgenommen worden sein.

Jetzt braucht man viel Mehl für die Arbeitsfläche. Ansonsten klebt der Teig am Boden. Am besten knetet man den Teig vorher etwas durch und nimmt dann kleine Portionen zum Ausrollen. Sobald der Teig 0,5 bis einen Zentimeter dünn ausgerollt wurde, könnt Ihr mit den Ausstechformen loslegen.

Ich habe mich für kleine Pfefferkuchen-Männchen und natürlich Elche/Rentiere entschieden. 🙂

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Die sehen so hell aus, weil man zum Ausstechen viel Mehl braucht bei den kleinen Teilen, wie beim Geweih.

Der Teig ergibt ungefähr 5 Bleche mit Weihnachtskeksen. Der Backofen sollte auf 175 Grad vorgeheizt werden und dann sollte man pro Blech Zehn Minuten rechnen. Sollten die ersten Kekse zu dunkel werden, einfach die Zeit verkürzen. Lasst auch Platz zwischen den einzelnen Keksen.

Nach dem Backen sollte man die Kekse etwas abkühlen lassen, weil sie sonst auseinander brechen können.

Sobald die Kekse nicht mehr warm sind, könnt Ihr sie mit Zuckerguss oder Kuvertüre verzieren.

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Viel Spaß beim Backen der Pepperkaker. Demnächst kommen neue Keksrezepte aus dem hohen Norden.

Die Inspiration zu diesem Rezept stammt aus dem Büchlein „Süßes Norwegen, die 10 besten Julrezepte“

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