Trollstigen, Norwegen, Andalsnes, Blog, Skandinavien, Kreuzfahrt
Trollstigen
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Am 4. August 2013 war es endlich so weit: Es ging bis ganz nach oben in Norwegen zum Nordkap. Ich fuhr mit dem Schiff Costa Pacifica von Hamburg aus. Acht Stationen in Norwegen erwarteten mich. Es war wunderbar. In meinem Reisetagebuch möchte ich Euch ein paar Einblicke geben. Der erste Halt war in Hellesylt, der zweite in Geiranger, dann Nordkap, Tromsø, Lofoten, Trondheim und heute Åndalsnes.

12. August – Åndalsnes (Romsdalsfjord, Norwegen)

Wenn man in Åndalsnes ist, ist man direkt in Fjordnorwegen. Die Landschaften sind sehr märchenhaft. Hohe Berge, Seen, Wasserfälle und dank des direkten Anlegens der Costa Pacifica ist man mitten im Geschehen. Falls man hier keine Tour gebucht hat, sollte man sich einen Mietwagen buchen oder mit der Raumabanen (Eisenbahn) fahren. Denn in Åndalsnes selbst ist nicht viel los. In der kleinen Stadt am Isfjord leben 2231 Menschen. Also sollte man sich einen Mietwagen buchen, denn in der Region gibt es viele Hotspots für Nordicwannabes: Trollstigen, Trollveggen und eine Stabkirche.  Man ist mitten im Land der Trolle, die laut der Sage im Kontakt mit der Sonne zu Stein erstarren sollen. 🙂 – Den Mietwagen gab es bei Avis und wurde direkt zum Hafenkai gebracht, also keine zwei Minuten vom Schiff. Der Wagen war weiß (!!!) und hat ca. 70 Euro gekostet. Später musste er vollgetankt wieder am Kai abgegeben werden.

Die Fahrt begann in Åndalsnes, mithilfe von Googlemaps auf dem Smartphone. 🙂  Zunächst ging es in Richtung Tresfjord entlang des Romsdalfjordes. Bei Sonnenschein muss diese Strecke ein Traum sein, leider hatte es an dem Tag aber geregnet. Dann ging es direkt durch die Mitte vorbei an Schafen nach Valldal. Dies war eine Abkürzung, um Zeit zu sparen. Der weiße (!!!) Mietwagen sah aus, wie Sau. 🙂 Voll mit Schlamm. Zum Glück hat es aber geregnet und der Wagen war abends wieder halbwegs sauber. Auf der 63 ging es dann zum Trollstigen (Trollleiter). Trollstigen gehört zu den bekanntesten Touristenstraßen Norwegens und befindet sich 20 Kilometer südlich von Åndalsnes. Die Trollleiter führt über den Wasserfall Stigfossen und man überwindet eine Höhendifferenz von 405 Metern und erreicht am Ende eine Höhe von 850 Metern. Oben gibt es ein kleines Besucherzentrum mit Toiletten, Parkplätzen und Souvenirs. Man kann dort kostenlos (Stand 2013) zu zwei Plateaus gehen und hat einen tollen Blick über das Isterdal. Man sieht die Serpentinen-Straße, den Wasserfall und kann bei gutem Wetter bis hinunter zum Kreuzfahrtschiff gucken. Angeblich :-). Dann ging es mit dem Auto in Richtung Åndalsnes weiter.  Aber nicht wieder zum Hafen, sondern zu der Trollveggen.  Trollveggen ist eine 1000 Meter steile Trollwand aus Gestein. VieleTouristen kommen da hin.  Ansonsten ist es nicht sehr besonders und nur bei gutem Wetter ein Genuss. Hier springen im Sommer auch viele Base Jumper runter.

Natürlich gibts hier auch einen echten Troll 🙂

Troll Norwegen

Von hier ist es nicht weit zurück nach Åndalsnes. Also blieb noch genug Zeit, um zu einer Stabkirche zu fahren, die auch hier in der Nähe ist. Die Stabkirche Rødven ist in Rauma. (Man muss etwas 1,5 Stunden für den Trip einplanen) Sie stammt aus dem Jahr 1589. Nach einem kurzen Fototermin im strömenden Regen ging es dann wieder nach Åndalsnes. Auto auftanken. In der Tankstelle gab es dann noch regionale Brause mit Ananasgeschmack :- )

Norwegische Brause

Seher lecker. Dann wurde das weiße (!!!) Auto wieder abgegeben und es ging wieder auf die Costa Pacifica.

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