Reise, Urlaub, Erfahrungen, Aarhus, Århus, Visitaarhus, CABINN, Kähler, Royal Copenhagen, La Cabra, Shopping, Einkaufen, Hotel, Übernachten, Reisetipps, Reisebericht, Streetfood Market, Hygge, Bolia, Plastik Boy, Regenbogen, Regnbogengang, Aros, Den Gamle By, Krake, Botanischer Garten, Dok1, Dome of Visions, Bruins Galleri, Sinnerup,

Vor einigen Jahren war ich das erste Mal in dem dänischen Städtchen Aarhus. Anfang des Jahres habe ich dann einer Freundin eine Reise dorthin empfohlen, weil sie nur ein paar Tage wegwollte zum Entspannen und es sollte nicht so weit weg sein. Perfekt für Aarhus, die zweitgrößte Stadt Dänemarks mit 330.000 Einwohnern. Nach Ihrer Reise hat sie so sehr davon geschwärmt, dass ich auch wieder hinwollte. Mir hatte es damals schon so gefallen und wie würde es wohl jetzt sein? Jetzt wo Aarhus eine Kulturhauptstadt Europas ist. In diesem Blogpost findet Ihr meine persönlichen Erfahrungen in der schönen Stadt mit ein paar Tipps, was Ihr Euch unbedingt ansehen müsst, wo es leckeres Essen gibt und worauf Ihr achten solltet. Doch eines steht fest, wer noch nicht in Aarhus war, sollte unbedingt diese schöne Stadt in Dänemark besuchen. Viel Spaß beim Lesen. Stefan

Hygge-Faktor in Aarhus

Der Hygge-Faktor ist in Aarhus schon enorm. Hygge ist das dänische Lebensgefühl. Man lebt im hier und jetzt, alles ist entschleunigt und man achtet mehr auf sich. Deswegen empfinden wir es in Dänemark auch immer gemütlicher. Aarhus hat viele kleine Cafés mit hyggeliger Einrichtung, viele Stores bieten Hygge für Zuhause in Form des dänischen Designs, viele Plätze in der Innenstadt sind urban und chillig. – Ich hatte leider nur 46 Stunden Zeit und war die ganze Zeit unterwegs. Solltet Ihr nach Aarhus kommen, plant auch etwas Zeit zum Entspannen ein. Egal, ob in einem Café, auf einer Bank, am Hafen oder auf einer Wiese.

Anreise nach Aarhus

Das erste Mal war ich mit dem Auto in Aarhus. Dieses Mal fuhr ich mit dem Zug. Die Reise dauerte ungefähr sechs Stunden. Ich bin in Hannover losgefahren, in Hamburg musste ich umsteigen, und dann ging es direkt nach Aarhus. Also sehr entspannt. Auf ein paar Dinge solltet Ihr aber achten: Reserviert auf jeden Fall einen Sitzplatz, denn der Zug von Hamburg nach Aarhus ist reservierungspflichtig. Mir gegenüber saß eine, die im Zug nachlösen musste und das war nicht ganz günstig. Man sollte vielleicht auch nicht einen zu großen Koffer dabei haben. Man hat zwar oben eine Ablage, aber die kann auch schon voll sein. Dann kann man seinen Koffer, wenn er nicht zu groß ist, bequem hinter oder unter einem Sitz verstauen. Wenn Ihr Eure Smartphones laden wollt, braucht Ihr vielleicht ein extra langes Kabel, denn die Steckdosen zum Laden sind oben an der Decke. Schon während der Fahrt bekommt man Lust auf Dänemark: Die Landschaft ist flach, der Ausblick ist weit, viel Natur, viele Felder und auch Wasser. Da der Bahnhof in Aarhus direkt in der Stadt ist, kann man von dort auch direkt zu Fuss in die Innenstadt. Sehr praktisch.

Attraktionen in Aarhus

Aarhus wäre nicht Europas Kulturhauptstadt, wenn sie nicht auch erlebbare Kultur zu bieten hätte. Ich möchte Euch hier kurz die Attraktionen zeigen, die ich persönlich besucht habe:

ARoS Aarhus Kunstmuseum – Wenn man an Aarhus denkt, denkt man eigentlich sofort an den begehbaren Regenbogen „Your Rainbow panorama“ von Olafur Eliasson. Er ist 150 Meter lang und wenn man darin entlanggeht, ist man 50 Meter über dem Boden. Aber das Museum hat vieles mehr zu bieten. Zum Beispiel eine extrem große Krake, die quasi im Foyer hängt und Ihre Arme auf jeder Etage hat. Sie gibt auch sphärische Klänge ab. Ein weiterer Hingucker ist der Plastik Boy von Ron Mueck. Diesen erschreckend echt wirkenden Jungen, 4,5 Meter groß, sollte man sich unbedingt ansehen. Es ist schon etwas gruselig, weil er wirklich so echt aussieht. Die Füße und die Haare, die Augen. Alles wirkt so echt. Man könnte denken, dass der Junge jederzeit aufstehen kann und einen mit seinen 500 Kilogramm zerdrückt. Wenn Ihr die AarhusCard habt, könnt ihr kostenlos ins Museum. Wenn Ihr nur kurz im Museum seid, würde ich mich auf den Jungen und den Regenbogen fokussieren. Ich habe mir noch zwei andere Ausstellungen angesehen, aber die waren nicht so spektakulär, wie die beiden genannten Highlights. Übrigens: Auf der Etage mit dem Plastik Boy findet Ihr auch ein zerlegtes Pferd in Gläsern, einen zerkratzen Sportwagen und einen Wohnwagen, der vor einem umgekippten Las Vegas-Schild steht. Mehr dazu auf der MuseumsseiteAros Allé 2.

Den Gamle By – Dieses Freilicht-Museum hat es wirklich in sich. Hier kann man hautnah erleben, wie es im 18. und 19. Jahrhundert war, um 1927 und 1974. Und das ist so toll. Ich mag Museen, wo man etwas anfassen kann, wo man in die Geschichte eintauchen kann und sich irrendwann völlig darin verliert. So erging es mir in Den Gamle By. Die sehr alten Gebäude waren toll, aber das Viertel um 1974 hat mir am besten gefallen. Es war so realistisch, als würden die Menschen dort noch leben. Ich war in einem Supermarkt, einem Technik-Laden, in einer Arztpraxis und in einer Jazzbar. Und in der Jazzbar roch es so nach Zigaretten, wie man sich eine Jazzbar vorstellt. Total cool. Es ist die perfekte Attraktion für die ganze Familie, für jung und alt und Hunde dürfen auch mit rein. Man kann mit der Kutsche fahren, es gibt einen Store mit Weihnachtssachen, ein Spielzeugmuseum, einen Garten und vieles mehr. Wenn das Wetter gut ist, sollte man da unbedingt hin.  Viborgvej 2.

Greenhouses im Botanischen Garten – Direkt um die Ecke liegt der botanische Garten von Aarhus. Ich hatte 20 Minuten, die sich wirklich gelohnt haben. Der Eintritt ist frei. Zunächst denkt man: Ja okay, ein Botanischer Garten ist nicht so spannend. Man geht zuerst durch ein paar Flora-Zonen in Amerika, Afrika etc. und dann kommt man in die große Kuppel, wo tropisches Klima herrscht. Und da ist es wunderschön. Es gibt zahlreiche exotische Pflanzen, ganz viele Schmetterlinge und man kann in ein riesiges Baumhaus mit Aussichtsplattform hochklettern. Ein Besuch lohnt sich. Man sollte vielleicht 45 – 60 Minuten einplanen und es ist perfekt bei Regenwetter. Peter Holms Vej.

Aarhus Theater – Das Theater macht von außen einen tollen Eindruck. Von Innen habe ich es leider nicht gesehen.

Aarhus Dom – Am Dom bin ich ganz oft vorbei gegangen und er hilft sehr gut zur Orientierung.

Dome of Visions – Ein etwas anderer Dom(e) ist der Dome of Visions.  Ähnlich, wie im botanischen Garten gibt es hier eine große Kuppel, die man kostenlos besuchen kann. Darin ist eine Bar und es werden auch Events dort veranstaltet. Man möchte es allen ermöglichen diesen Raum zu nutzen und es gibt viele Pflanzen darin. Ich kann gar nicht genau beschreiben, warum es da so schön ist. Es ist einfach die Atmosphäre, die so hyggelig gemütlich ist. Inge Lehmanns Gade, Pier 2, Aarhus Ø.

Dokk 1 –  Das Dokk 1 ist ein futuristisches Multimedia-Gebäude direkt am Wasser. Man kann dort die Treppen hinaufgehen und hat einen tollen Ausblick auf den Hafen. Außerdem gibt es Spielgeräte für Kinder und nebenan steht eine große Weltkugel. Und immer wenn ein neuer Bewohner in Aarhus geboren wird, soll ein Gong ertönen. Außerdem gibt es dort eine Bibliothek und ein Bürgeramt.

Essen in Aarhus

Wenn man einen Städtetrip macht, sollte man auch immer dort hingehen, wo man gut essen kann. Das muss nicht immer ein gehobenes Restaurant sein, das man sich vielleicht in Skandinavien nicht unbedingt leisten kann als Tourist und es sollte auch nicht nur Fastfood sein bei McDonalds und Co. Deshalb findet Ihr eine kleine Auflistung, wo ich in den 46 Stunden in Aarhus überall essen und trinken war.

Kähler Spisesalon – Als großer Kähler Fan musste ich unbedingt in den Kähler Spisesalon. Das Restaurant/Café ist quasi komplett mit Kähler ausgestattet und man kann dort was essen, was trinken oder einfach Kaffee und Kuchen genießen. So habe ich es gemacht, denn ich wollte abends noch woanders essen. Also bestellte ich einen Saft und einen Kuchen. Den eigentlichen Kuchen, den ich vorher im Internet gesehen hatte, gab es leider nicht. Deshalb nahm ich die Variante mit Beerencreme und Schokoladen-Soßen oben drauf. Leider waren da auch Nüsse drin, die mir die Kellnerin vorab verschwiegen hat. Ihr müsst wissen, dass ich kein großer Nuss-Fan bin. Der Kuchen bestand im Endeffekt aus zwei harten Keksen mit Creme dazwischen und Soße obendrauf. Auf Fotos sieht sowas gut aus. Aber in der Praxis ließ der sich schlecht essen. Ich hatte gedacht, dass die beiden Kekse eher weich sind und man den Kuchen normal mit einer Gabel essen kann. Das war leider nicht so. Naja der Geschmack war auch nicht so gut, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Die Kosten für den Kuchen lagen bei 55,00 Kronen. Da würde ich Euch lieber empfehlen bei meinen Alternativen etwas zu essen und dort bei Kähler nur was zu trinken, wenn ihr trotzdem das hyggelige Ambiente genießen wollt.  M.P. Bruuns Gade 33

Kähler im Aarhus Central Food Market – Richtig lecker war das Smørrebrød von Kähler im Aarhus Central Food Market in der Nähe des Bahnhofes. Leider war hier der Preis auch etwas hoch, aber das typisch dänische Brot war sehr lecker. Die Bedienung war etwas unmotiviert und spielte mit Ihrem Smartphone und eigentlich erwartet man bei Kähler auch kein Plastikbesteck. Aber wie gesagt, das Brot mit Roastbeef war okay. Die Markthalle ist insgesamt eher etwas für ältere Menschen, denn die Stimmung war leider etwas spießig.

La Cabra – Ich habe selten so ein schönes Café erlebt, wie das La Cabra in Graven 20. Der Hygge-Faktor liegt bei 100 %! Der Kaffee soll sehr gut sein. Das kann ich leider nicht beurteilen, weil ich keinen Kaffee trinke. Aber der Kaffe wird dort selbst geröstet und die Einrichtung ist so schlicht und schön. Ich hatte dort am ersten Tag eine Zimtschnecke und eine dänische Himbeerschnitte. Beides war so himmlisch lecker. Am zweiten Tag hatte ich dann noch mal eine Zimtschnecke. Das ist auf jeden Fall ein Must-have für Aarhus. Da müsst Ihr unbedingt vorbeigehen. Natürlich gibt es auch alles „to go“, wenn Ihr wenig Zeit haben solltet. Eigentlich wollte ich auch gerne im Graben 24 nebenan eine Zimtschnecke mit Lakritz probieren, aber leider hatte der Bäcker irgendwie geschlossen.

Mein absoluter Favorit ist Aarhus Street Food direkt am Busbahnhof Ny Banegårdsgade 46. Seit Kopenhagen bin ich ein großer Fan von Streetfood Markets und Foodtrucks. Deshalb hab eich mich auch so auf dem Streetfood-Market in Aarhus gefreut. Eigentlich wollte ich nur einen Abend dort essen, aber am zweiten Abend war ich auch da. Ihr müsst Euch das so vorstellen. Es ist eine große Halle mit Industrie-Charme und darin stehen kleine Stände und Wagen mit Essen aus aller Welt. Die Vielfalt geht u.a. von Hamburger, über dänisches Essen bis hin zur Pita, Indisch, Eis, Pizza, Fish&Chips und Käsekuchen. Das ist für mich so hyggelig, weil man eben individuell essen kann für einen kleinen fairen Preis. Wenn man in ein Restaurant geht, muss man sich immer vorab festlegen, in welche Richtung es gehen soll. Hier ist alles frei. Die Stimmung ist super und man kann so gemütlich draußen sitzen und bei chilliger Musik einfach den Abend ausklingen lassen. Ich hatte am ersten Abend typisch dänisches Frikassee für 40 Kronen. Das war so lecker von Mormors Køkken. Am zweiten Abend hatte ich Pita, weil das wohl gerade wohl total angesagt sein soll in Aarhus. Der Preis lag bei ungefähr 55 Kronen und ich habe nicht die ganze Portion geschafft, weil es so viel war – aber sehr lecker. Wenn Ihr also mal in Aarhus sein solltet, empfehle ich Euch unbedingt diesen Streetfood-Markt. Wer es lieber ruhiger und nicht so voll mag, kann die anderen Alternativen probieren.

Einkaufen in Aaarhus

Aarhus ist wirklich schrecklich, wenn es ums Shoppen geht. Schrecklich verführerisch. Denn an jeder Ecke gibt es die Möglichkeit tolle Sachen zu kaufen. Ich versuche Euch mal hier einen kurzen Überblick meiner Shoppingtour zu geben. Beachtet bittet, dass viele Stores am Samstag schon um 17 Uhr schließen:

Georg Jensen – Es gibt einen Georg Jensen Store in der Søndergade 1. Da ich aber kein großer Fan von Georg Jensen bin, war ich nur ganz kurz drin. Der Store ist relativ dunkel und nicht sehr einladend. Das Besondere ist aber der typische „Elephant“ von Georg Jensen in der Aarhus-Edition.

Magasin – Das Magasin ist ähnlich wie das KaDeWe in Berlin. Hier bekommt Ihr wirklich alles. Von Mode, über Beauty-Produkte bis hin zu allen großen skandinavischen Design-Marken, wie Marimekko, Kay Bojesen, Kähler, Royal Copenhagen, Design Letters und vieles mehr. Also hier ist die Versuchung wirklich groß etwas zu kaufen. Und als Tourist bekommst Du 10 Prozent Rabatt. Solltet Ihr nichts finden, gibt es an den Rolltreppen immer Regale mit kleinen Souvenirs: Da stehen typisch dänische Mitbringsel zur Auswahl. Immervad 2-8.

Bruuns Galleri – Das größte Einkaufscenter Dänemarks inklusive Kino gibt es direkt im bzw. hinter dem Bahnhof. Hier gibt es auch alles. Besonders ist der Lakrids-Store und ein Store mit Hoptimisten. Natürlich kann man hier auch einen Kaffee trinken und in vielen (hundert) Geschäften shoppen. Eine tolle Alternative, wenn es mal regnet. Sogar an einem Sonntag sind die Geschäfte geöffnet. M.P. Bruuns Gade 25.

Reise, Urlaub, Erfahrungen, Aarhus, Århus, Visitaarhus, CABINN, Kähler, Royal Copenhagen, La Cabra, Shopping, Einkaufen, Hotel, Übernachten, Reisetipps, Reisebericht, Streetfood Market, Hygge, Bolia, Plastik Boy, Regenbogen, Regnbogengang, Aros, Den Gamle By, Krake, Botanischer Garten, Dok1, Dome of Visions, Bruins Galleri, Sinnerup,

Salling – Im Salling war ich auch. Das ist eher so wie ein Karstadt. Sehr enge Gänge und etwas unübersichtlich. Aber im Keller gibt es einen sehr guten Supermarkt. Østergade 25.

Royal Copenhagen Concept Store – Wer auf dänische Tischkultur steht, ist bei Royal Copenhagen genau richtig. Ich musste unbedingt in den Store, denn Zuhause habe ich auch so einige Pieces, wie das Weihnachtsgeschirr und viele Becher. Der Store hat zwei Etagen und bietet sogar Pieces, die es nur in dem Store gibt: Zum Beispiel diese Tassen mit Buchstaben, die für den asiatischen Markt entworfen wurden und einige Platten. Ein toller Store! Sehr hyggelig ist die lange Tafel in der Mitte des Stores. Store Torv 14.

Kähler and Friends-Store – Ich stehe dazu, ich liebe Kähler. Ich mag Klassiker, wie die Omaggio Vasen und auch die Hammershøi-Kollektion mit den typischen Rillen. Der Store ist etwas kleiner als der Store in Oslo, den ich Anfang des Jahres besucht habe, aber er ist trotzdem hyggelig. An der Decke hängen die Omaggio Vasen und drum herum stehen in Regalen die Produkte. Ich hatte schon auf die neue Kollektion gehofft, aber die war leider noch nicht da. Wer hier etwas kauft, bekommt einen Rabatt im Kähler Spisesalon.  M.P. Bruuns Gade 41.

Decorate Shop – Diesen Shop habe ich nur zufällig über einen anderen Blog gefunden. Hier gibt es eben auch die bekannten skandinavischen Marken, aber auch die gut riechenden Skandinavisk Kerzen mit den Namen Hygge, Fjord und Co. Für mich ganz neu waren die Seifen von Badeanstalten. Der Name klingt zunächst deutsch, aber die Marke kommt aus Dänemark und stellt Pflegeprodukte her, die natürlich abbaubar sind. Ich habe direkt zwei Seifen gekauft, weil die so unglaublich gut rochen. Ein absoluter Hygge-Tipp! Jægergårdsgade 100

Bolia – Mittlerweile gibt es viele Bolia-Stores in Deutschland. Wer keinen vor Ort hat und mal in Aarhus ist, sollte unbedingt in den großen Bolia-Flagshipstore kommen. Die dänische Einrichtungsmarke, die aus Aarhus kommt, weiß einfach wie es geht. Man kommt rein und hat sofort dieses Raumparfum in der Nase. Im ersten Moment ist es irritierend, aber dann gewöhnt man sich daran. Die Einrichtung ist so schön. Es sieht dort wirklich aus, wie im Katalog. Es ist alles perfekt gestylt und total hyggelig. Wenn Ihr nichts kaufen wollt, setzt Euch ruhig mal zur Pause auf ein Sofa und entspannt einfach. Es lohnt sich. Zur Zeit gab es 25 Prozent Rabatt und ich konnte bei zwei Vasen nicht widerstehen. Værkmestergade 11

Samsøe & Samsøe – Dies ist eine Fashionmarke aus Dänemark, die bei Influencern gerade richtig durch die Decke geht. Seitdem ich im Store Berlin Mitte war, bin ich auch sehr angetan – besonders von den Taschen. In Aarhus gibt es viele Stores des Labels. Da sollte man auch unbedingt mal reinschauen.

Søstrene Grene – Wer in Dänemark ist, kommt an dieser Kette der beiden dänischen Schwestern nicht vorbei. Alles ist günstig, verleitet zum Kauf und man kann nie ohne etwas zu Kaufen den Laden verlassen. In meinem Fall waren es nur ein paar Karten und Lakritz. Wer diese Kette nicht kennt:Søstrene Grene ist quasi so etwas wie NanuNana oder Butlers auf dänisch. Das Design ist nordisch, die Süßigkeiten sind nordisch und auch der Style ist sehr hyggelig. Søndergade 11 

Einer der verführerischsten Stores ist Sinnerup auf mehreren Etagen. Oben gibt es Möbel und alles für Küche. Aber unten gibt es viele Pieces für einen kleinen Preis. Ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll, denn manche Produkte erinnern sehr stark an Design-Klassiker, wie zum Beispiel einige Vasen und auch die weißen Tassen mit den schwarzen Buchstaben. Aber dafür ist es günstig. Wenn Ihr also günstige Mitbringsel sucht, kann ich Sinnerup empfehlen.nur empfehlen. Sankt Clemens Tore 10.

Als Supermark kann ich den Føtex Food empfehlen in der Guldsmedgade 3- 9. Hier ist ein Paradies für alles Liebhaber der skandinavischen Süßigkeiten. Hier gibt es dänische Schaumküsse, Marabou Schokolade und viele dänische HARIBO-Sorten. Aber auch die leckeren Schaumbananen und Sun Lolly in vielen Sorten.

Es gibt auch einen HAY-Store in der Rosenkrantzgade 24, aber den habe ich nicht besucht, weil die Bewertungen so schlecht waren im Internet. Ebenso gibt es, wenn man sich auf skandinavische Marken beschränkt, einen H&M, WoodWood, Monki, Weekday und natürlich Illums Bollighus, wo es sehr hochpreisig ist.

Reise, Urlaub, Erfahrungen, Aarhus, Århus, Visitaarhus, CABINN, Kähler, Royal Copenhagen, La Cabra, Shopping, Einkaufen, Hotel, Übernachten, Reisetipps, Reisebericht, Streetfood Market, Hygge, Bolia, Plastik Boy, Regenbogen, Regnbogengang, Aros, Den Gamle By, Krake, Botanischer Garten, Dok1, Dome of Visions, Bruins Galleri, Sinnerup,

Übernachten in Aarhus

Reise, Urlaub, Erfahrungen, Aarhus, Århus, Visitaarhus, CABINN, Kähler, Royal Copenhagen, La Cabra, Shopping, Einkaufen, Hotel, Übernachten, Reisetipps, Reisebericht, Streetfood Market, Hygge, Bolia, Plastik Boy, Regenbogen, Regnbogengang, Aros, Den Gamle By, Krake, Botanischer Garten, Dok1, Dome of Visions, Bruins Galleri, Sinnerup,

Kein Städtetrip ohne Übernachtung. Ich habe im CABINN Aarhus Hotel in der Kannikegade 14 übernachtet, was eher ein Hostel ist. Um das Positive vorwegzunehmen: Die Lage ist perfekt. Man kann von dort alles zu Fuss erreichen. Doch leider hatte ich wieder schlechte Erfahrung gemacht mit dieser Hotelkette, wie schon mal in Kopenhagen.  Angeblich soll es renoviert worden sein. Aber scheinbar nicht alle Zimmer. Fairerweise muss man sagen, dass die Fotos von der Webseite nicht mit der Realität übereinstimmen. Ihr kennt sicherlich Alle dieses Gefühl, wenn man in ein Hotel kommt und man denkt sich: Hier mag ich gar nicht meine Strümpfe ausziehen bei diesem Teppich. So war es auch beim CABINN. Dies ist natürlich ein subjektives Empfinden, aber auch die Fakten sprechen ganz klar gegen diese Übernachtungsmöglichkeit. Mein erstes Zimmer musste ich umtauschen, weil direkt vor meinem Fenster ein Balkon war, der sich fast die ganze Etage durchzog und von anderen Zimmer auch genutzt werden konnte. Das bedeutet, dass Jeder in mein Zimmer hätte gucken und auch leicht einbrechen können. Da hätte ich kein Auge zugemacht. Gerade auch, weil ich immer mit viel Technik unterwegs bin. – Insgesamt war das zweite Zimmer, was ich dann bezog, schon ziemlich abgenutzt. Die Betten waren durchgelegen, die Bettwäsche war sauber, aber auch schon abgenutzt. Die Gardine hatte lose Fäden und am Bett gab es keine Steckdosen. Man könnte jetzt auf den ersten Blick denken, dass das nicht so schlimm ist. Aber es geht noch weiter. Es gab keinen Fön, was doof ist, wenn man lange Haare hat. Das Duschgel und das Shampoo wurden eingeteilt: ganze 10 Milliliter pro Person pro Tag. Wenn man also sich die (langen) Haare gewaschen hatte, war das Zeug alle. Zum Glück lag noch eine zweite Packung dort für die zweite Person, denn es war ein Doppelzimmer. Aber das Badezimmer ist eh das schlimmste. Die Dusche ist quasi das gesamte Zimmer, man hat einen Duschvorhang und nach dem Duschen ist der gesamte Boden nass im Badezimmer. Es gibt keine Wanne oder Abgrenzung für die Dusche. Das allerschlimmste ist aber, dass nach dem ersten Tag nicht mal die Dusche und das Waschbecken sauber gemacht wurden. Denn dort lagen immer noch meine Haare im Abflusssieb. Außerdem hat das „Hotel“ keine Klimaanlage. Das ist ja generell nicht schlimm, aber man kann auch nicht das Fenster öffnen. Denn direkt hinter dem Hotel sind viele Bars und Restaurants. Es war also die ganze Nacht extrem laut und ich meine jetzt jetzt nicht Musik in Zimmerlautstärke, sondern Gegröle und Musik. Als Höhepunkt wurde dann um 1:00 Uhr und 2:00 Uhr noch Altglas in einem Container entsorgt und mit einem Rollwagen über die Pflastersteine gerollt. Ich denke, man kann jetzt ganz gut nachvollziehen, warum ich Euch dieses „Hotel“ nicht empfehlen kann. Ich hätte mir auch eine Übernachtungsmöglichkeit gewünscht, wo ich mich wohlfühlen kann. Aber das soll Euch nicht davon abhalten nach Aarhus zu reisen, denn es gibt ja noch andere Übernachtungsmöglichkeiten.

In eigener Sache: Zusammenarbeit mit VisitDenmark und VisitAarhus

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Blogpost veröffentlichen soll oder nicht. Denn die Zusammenarbeit mit VisitDenmark und VisitAarhus nahm leider kein gutes Ende. Eine Nicht-Veröffentlichung wäre aber unfair den Menschen in Aarhus gegenüber, die täglich dafür sorgen, dass es uns Touristen dort gut geht. Ihnen ist dieser Blogpost gewidmet.

VisitDenmark äußerte 10 Tage nach meinem Aufenthalt den Wunsch, dass ich ein Video auf Facebook löschen solle, weil es zu viel Regen zeige. Nun ja… Es ist halt ein Live-Video, wo ich zu meinen Followern sprach und es hatte zu dem Zeitpunkt geregnet. Natürlich verneinte ich die Löschung des Videos, weil dies für mich ein Eingriff in meine freie und unabhängige Meinungsäußerung bedeutet und der Eingriff für mich völlig überbewertet war. Man schrieb zwar in der Mail, dass man nur in Ausnahmefällen eingreifen wolle. – Da frage ich mich doch ganz ehrlich, ob mein kleiner Blog bzw. meine Facebook-Seite mit nur 19.000 Followern für VisitDenmark einen Ausnahmefall darstellt? Gibt es da nicht reichweitenstarke Medien, die vielleicht eher einen Ausnahmefall darstellen könnten? Als Antwort auf mein Nicht-Löschen wurde mir geschrieben, dass man von mir erwartet hätte, dass ich professionell wäre.

Und das ist für mich wirklich der Punkt, den ich persönlich nehme. Es machte an dieser Stelle keinen Sinn noch weiter zu diskutieren, wenn man mir als Blogger indirekt unterstellt, ich sei unprofessionell. Ebenso folgte dann noch eine Mail, dass ich mich auf die positiven Dinge hätte fokussieren können und die kritischen Sachen einfach hätte weglassen sollen. – Nur weil für mich die Reise- und Hotelkosten übernommen wurden, lasse ich mich nicht in meiner freien und unabhängigen Meinung einschränken. Und damit ist für mich das Thema an dieser Stelle beendet.

Professionalität bedeutet für mich, dass ich für meine Leserinnen und Lesern die Verantwortung trage hinter den Dingen zu stehen, die ich empfehle. Sei es ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Reise. Ich kann nicht verantworten, dass ich Informationen weglasse und meine Leser dann beispielsweise das Hotel buchen und sich wundern, warum ich nicht die kritischen Punkte erwähnt habe.

Also, fahrt bitte alle nach Aarhus, denn es ist eine wunderbare Stadt mit vielen netten Menschen. Die zweitgrößte Stadt hat viel zu bieten, ich hatte eine tolle Zeit dort.

Ich hätte dies hier nicht erwähnt, wenn man mir nicht persönlich indirekt unterstellt hätte, dass ich kein professioneller Blogger wäre! Euer Stefan

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

*